Dienstag, 27. Juni 2017

Die weltbeste Waffelbäckerin

Habe ich euch schon erzählt, dass meine Tochter die weltbesten Waffeln macht?
Am Sonntag hat sie uns mit ihren kulinarischen Künsten verzaubert :)


Und während wir auf der Terasse ratz fatz alle Waffeln verspeisten, machte das Katertier ein Nickerchen unter den Sträuchern. Also wenn es sowas wie Wiedergeburt gibt, dann möchte ich Katze auf dem Land werden. Natürlich bei einer Familie so wie wir :)

So und jetzt verrate ich euch noch Annas Waffelteig:
Voraussetzung: ein Waffeleisen!

3 Eier
100g Zucker
120g Butter
1 Prise Salz
170ml Milch
1/2 Pkg. Weinsteinsäure oder Backpulver

 


Sonntag, 25. Juni 2017

Salbei- Salvia officinalis

An einem sonnigen Platz unseres Gartens wächst der Salbei. Für mich derzeit ein Segen, denn der diese Pflanze hilft mir momentan sehr :)

 

 

  Der Salbei ist eine sehr vielseitige Heilpflanze. Laut Eva Aschenbrenner ist er für "alles" zuständig, seine wirksamen Inhaltsstoffe sind ein Wunder. Und die bekannte bayrische Kräuterexpertin hatte recht: Der Salvia  wirkt abschwellend, adstringierend, anregend und belebend, antibakteriell, auswurffördernd, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend im Mund- und Rachenraum, harntreibend, krampflösend, pilzabtötend bzw. pilzhemmend, schleimlösend und schweißregulierend. Salbei wirkt beruhigend, regt aber auch gleichzeitig an und stärkt den Blutkreislauf. Darüber hinaus soll er die Konzentrationsfähigkeit steigern.

 

 

Neben einem Teeaufguß (den man nicht über längeren Zeitraum trinken sollte), lässt sich Salbei auch gut in die Küche miteinbauen. Vorallem mag ich Salbeiessig sehr gerne. Dafür muss man nur Salbeiblätter circa 2-3 Wochen in Weißweinessig oder Apfelessig ziehen lassen.

 

 Anleitung zum Salbeiherz

Freitag, 23. Juni 2017

Wiesensträußchen

Rund um die Apfelbäume wird die Wiese nur selten gemäht. Hier blüht es immer kunterbunt.
 Zur Zeit die lilablütige Braunelle, Weißklee, das gelbe Ferkel- und Pfennigkraut. Vorsichtig gehe ich barfuß durch die Wiese um ein kleines Sträußchen zu pflücken.


Ich wünsche euch für dieses Wochenende
die eine oder andere angenehme Abkühlung in einem See :)


Montag, 19. Juni 2017

Erdbeermarmelade :)

Die Fingerspitzen sind etwas rot gefärbt  ... oh und irgendwie habe ich doch jetzt schon zuviel von den süßen und saftigen Beeren genascht ...aber sie schmecken sooo gut....
... ich bin, bessergesagt ich war im Erdbeerland.
Zuhause habe ich dann köstliche Erdbeermarmelade gemacht.
Ich bin ja jedesmal begeistert von dem schönen Rot der frischen Marmelade.
Töchterlein und Göttergatte bevorzugen die Marmelade fein püriert... und der Sohnemann und ich mögen kleine Erdbeerstückchen darin :)
Wie bevorzugt ihr eure Erdbeermarmelade?


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
 Petra

Sonntag, 18. Juni 2017

Blüten und Blätter

Im Garten blüht jetzt überall in den Staudenbeeten das einfache und das gefüllte weiße Mutterkraut.
Ich mag diese Pflanze sehr, da sie sich immer wieder selbst aussät und Lücken in den Beeten füllt.
Aber auch als Schnittblume in der Vase sieht es sehr hübsch aus. Hier habe ich ein kleines Sträußchen mit dem gelben Pfennigkraut und Blättern des Federmohn kombiniert.





Samstag, 17. Juni 2017

Roasn :)

Ich hatte diese Woche Urlaub und bin ganz schön viel "herumgroast" :) 

"Roas"...bedeutet: Reise, Ausflug
"roasn"... bedeutet auch: gehen, wandern

Und das nicht nur im eigenen Garten...
wo ich am Montag Vormittag die Namensschilder meiner Kräuter erneuerte:



Dann habe ich mir ein paar private naturnahe Schaugärten angesehen und mir einige Inspirationen geholt.



Am Mittwoch habe ich dann Salzburg einen Besuch abgestattet. (Danke, liebe Tante Annemarie...es war ein toller Tag!)


Am Donnerstag besuchten wir in Kremsmünster die Landesgartenausstellung.


...und dazwischen war ich (ich war eine Ewigkeit nicht mehr dort) beim Friseur und habe mir die Haare kurz schneiden lassen ...und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Verlinkt mit: Gartenglück

Montag, 12. Juni 2017

Meister Adebar

Drei Weißstörche haben dieser Tage um 7Uhr Morgens auf dem Feld neben unserem Haus
 ihr Frühstück gesucht :)



Freitag, 2. Juni 2017

Eine Pfingsrose mit dem Namen "Jan van Leeuwen" und eine kleine Blogpause

Sofern ich mich zurück erinnern kann, standen auf meinem Geburtstagstisch, jedes Jahr, neben einer selbstgemachten Sachertorte meines Vaters immer auch ein Blumenstrauß. Entweder ein Wiesenblumenstrauß mit Margerite, Glockenblumen und Gräsern oder ein paar Pfingstrosenblüten.

Seit vorgestern haben auch die Pfingstrosen in unserem Garten ihre ersten Knospen geöffnet. 
Meine Lieblingspfingstrose trägt den Namen "Jan van Leuuwen". Ich mag ihre Einfachheit :)
Aber seht selbst!



Aber auch die klassische rosarote gefüllte Pfingstrose hat ihren Charme, auch in der Vase,
wo sie sich gut halten.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Pfingstwochenende:)
Ich werde eine kleine Blogpause einlegen.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra




Dienstag, 30. Mai 2017

Wasserkefir

 
Vor ein paar Tagen habe ich von einer lieben Freundin eine Wasserkefirkultur bekommen. Zuhause habe ich es gleich selber ausprobiert und einen "Kefiransatz" gemacht.
Wasserkefir ist ein lecker-leichtes  Erfrischungsgetränk für alle, die es spritzig mögen, aber lieber auf künstliche Aromen und Zusatzstoffe verzichten wollen. Als Wasserkefir bezeichnet man aber auch die Kulturen, die man benötigt, um das Getränk überhaupt erst herstellen zu können. Diese sehen aus wie eine Ansammlung kleiner Geleekügelchen. Die Kügelchen bestehen aus Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Diese setzen einen Gärungs- und Fermentationsprozess in Gang.
Sie verstoffwechseln den Zucker und es entstehen Kohlensäure, Vitalstoffe und ein wenig Alkohol. Gleichzeitig vermehren sich die probiotischen Mikroorganismen und gehen in das Wasser über. 
Der leicht herbe, süß-saure erinnert ein bisschen an Most oder an Bitter Lemon. 

Und so wird das Kefir-Getränk gemacht:

1 Liter Wasser
3 Eßlöffel weißer/ brauner Zucker
ca. 3 Esslöffel Wasserkefirkristalle
1 getrocknete Feige
3-4 ungespritzte Zironenscheiben
1 gut gewaschenes Schraubglas/ Einmachglas

 Den Zucker im Wasser auflösen und die Zitronenscheiben dazugeben. Abschließend die getrocknete Feige und die Kefirkristalle zugeben und einmal durchrühren. Das Glas verschließen und an einen warmen Ort stellen.Nach 24 Stunden rührt man den Ansatz (ab besten mit einem Holzlöffel) nochmals gut durch. Nach insgesamt 48 Stunden ist der Kefir fertig. Wenn man den Kefir leichter mag, kann er auch bereits nach 24 Stunden getrunken werden. Dazu gießt man den fertigen Kefirdrunk durch ein feines Sieb in einen Krug. Die Feige und die Zitronenscheiben entfernt man. Die verbleibenden Kefir-Kristalle werden mit kaltem Wasser abgespült und sind bereit für den nächsten Einsatz.
Wichtig: Kefirkristalle sollten nicht mit Metall in Berührung kommen, denn das zerstört die Pilzkulturen!
Den fertigen Kefirdrunk spritze ich gerne mit Sodawasser auf und gebe noch etwas Zitronensaft und Minzblätter dazu.
Aber es gibt hier vielfältige Rezepte.Wasserkefir-
rezepte werden auch in diesem Buch vorgestellt.

http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Kyung__Fermentieren_leicht_gemacht.jpg

Mein Fazit:
Gespritzt mit Mineralwasser finde ich den Kefirdruck sehr lecker und durstlöschend.
Aber ich glaube, man muß aufpassen, dass man nicht allzu viel am Tag davon drinkt!

Sonntag, 28. Mai 2017

Almsee

Heute, ganz bald in der Früh (6Uhr) haben mein Mann und ich uns aufgemacht Richtung Grünau ins Almtal. Dort umrundeten wir den Almsee.
Der Almsee ist gut eine Autostunde von uns Zuhause entfernt. Der See liegt im oberösterreichischen Teil des Salzkammergutes, genauer gesagt im Almtal und steht unter Naturschutz. Er entspringt in einem kristallklaren See, direkt unter den Nordwänden des Toten Gebirges. An seinem Ostufer wandert man durch Auwälder und Schilfbuchten, vorbei an brüchigen Felswandeln und Quellen, die unter dem Seespiegel austreten - aufsteigende Luftblasen im See verraten sie. Um diese frühe Uhrzeit hat man den See fast noch für sich allein und beim genaueren Hinschauen wird man mit einer Vielfalt von Fauna und Flora belohnt.




  
Besonders darüber gerfeut habe ich mich, dass ich das erste Mal eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten in Europa, den "Gelben Frauenschuh", in natura gesehen habe :) 

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag!
Liebe Grüße, Petra

Dienstag, 23. Mai 2017

Einfach Brot

Meine Tochter kommt gerade zur Haustür herein:" Hallo Mama... Hast du heute Brot gebacken? ...
Mah, riecht das gut :)" 
 Ja, seit circa zwei Wochen backe ich wieder selbst.
Mit folgendem, echt einfachen Rezept:

1Würfel Hefe mit etwas lauwarmen Wasser aufquellen lassen
1/2 Kilo Mehl (ich verwende dafür Dinkelmehl oder Dinkel-Keimlingsmehl)
2 Teelöffel Brotgewürz
1,5 Teelöffel Salz
wer mag: zerkleinerte Walnüsse
375ml Wasser

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, zu einem Teig rühren und an einem warmen Platzerl circa eine dreiviertel Stunde zugedeckt aufgehen lassen. Danach den Teig in eine passende Kastenform geben, nochmals etwas gehen lassen und anschließend bei 200 Grad Celsius (Vorheizen!) eine dreiviertel Stunde backen.
Das noch heiße Brot aus der Kastenform stürzen und auskühlen lassen.

"Mama? Darf ich mir gleich ein Stückerl runterschneiden? :)"

Samstag, 20. Mai 2017

Zeit für mich

Der Tag heute begann mit einem Spaziergang ... mal zügig, mal langsam, staunend was es zu sehen und zu entdecken gibt. Und dann diese angenehme Ruhe...


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
Das kleine bunte Blumensträußchen aus meinem Garten ist für euch :)


Liebe Grüße, Petra

Freitag, 12. Mai 2017

Überbackene Wildkräuter-Polentaschnitten



Gestern gab´s zum Abendessen überbackene Polentaschnitten mit Wildkräuter.
Zur Zeit bietet der Garten eine Vielfalt von jungem Wildgemüse. Brennnessel, Giersch und Beinwell bereichern jetzt mit ihrem satten Grün die Wildkräuterküche.

Rezept:

1,5 Kaffeetassen Bio-Maisgries
3 Kaffeetassen Wasser
1 Handvoll geriebenen Parmesan
Salz, Muskat
ca.5 Handvoll Brennessel-, Giersch- und Beinwellblätter
kleine Zwiebel
etwas Öl
1 Handvoll geriebenen Bergkäse 
Maisgries und Wasser in einen Topf und kurz aufkochen lassen.
Dann Herd runterschalten und auf kleiner Stufe den Polenta ziehen lassen, immer wieder gut dabei umrühren,den Parmesan unterrühren und würzen. Anschließend die fertige Polentamasse auf ein Backblech streichen und auskühlen lassen.

Inzwischen die Wildkräuter mit etwas Öl und kleingeschnittenen Zwiebelstücken etwas anschwitzenlassen und mit etwas Wasser oder Gemüsesuppe (ca 1/8l) aufgießen, würzen und etwas dünsten lassen.

Danach die Polenta mit dem gedünsteten Wildgemüse belegen, geriebenen Bergkäse darüberstreuen und
10-15 Minuten  bei circa 200 Grad (Heißluft) überbacken.


Die wunderschönen, essbaren Bärlauchblüten schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch eine Zierde in der kleinen, gläsernen Blumenvase.

Ja und mit den kleinen weißen Sternenblüte ist die Bärlauchzeit jetzt zu Ende!
"Na endlich", würde mein Mann jetzt sagen! ;)

Ich wünsche euch ein sonniges und warmes Wochenende :)
Seid mir lieb gegrüßt,
Petra 

Verlinkt mit: Friday-Flowerday

Sonntag, 7. Mai 2017

Kleine Schnecke :)



Viele kleinen Schließmundschnecken sind zwischen den alten, vermoosten Ziegelsteinen des Igelgauses und zwischen der Rinde der Weide in unserem Garten zu finden. Erst beim genaueren Hinsehen fallen sie auf, da sie wirklich klein sind.
Diese Spaltenbewohner ernähren sich von welken oder faulenden Pflanzenteilen. Frische Pflanzenteile werden weniger gerne gefressen..Außerdem bevorzugen sie es Algen- und Bakterienrasen abzuweiden, sowie Pilze anzufressen. 
Noch zwei interessante Details dieser Schneckenart: Während sich bei den meisten heimischen Arten die Gehäusewindungen nach rechts drehen, verlaufen sie bei den Schließmundschnecken linksherum und sie gebären lebende Junge.
 
Ich finde  es einfach wunderschön und interessant sie zu beobachten...und bringe meine zwei Fotomodelle behutsam wieder zurück ins Freie.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Löwenzahnbutter


125g Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen und circa von 10 Löwenzahnblütenköpfe die ungewaschenen Blüten dazugeben, alles gut vermengen und im Kühlschrank lagern.
Die Löwenzahnbutter schmeckt rahmig und lecker nach Blütenpollen. Man sollte aber die Butter rasch verbrauchen, da die Blüten relativ schnell schimmeln können.

Weitere tolle Löwenzahnrezepte findet ihr in dem Buch von Marianne Ruoff 

Löwenzahn und Löwenkraft

Dienstag, 25. April 2017

Kleiner Gartenrundgang


Der Aprilgarten rund um das kleine gelbe Haus ist bunt getupft. Die Narzissen scheinen mit den Tulpen um die Wette zu blühen. Löwenzahnblüten und die blauen Blüten des Günsels locken in der Wiese Bienen und Hummeln an. Das Katertier sitzt mit Vorliebe mitten im Waldmeister um auf den naheliegenden Acker zu spähen. Und unsere Hennen genießen es ein Staubbad unterm Baumhaus zu nehmen. Die Salatpflanzen im Hochbeet sind, dank Abdeckung, schon ein gutes Stück gewachsen. Waren doch die letzten zwei Tage wunderschön sonnig und warm (Doch leider ist es mit dem schönenWetter schon wieder vorüber).

Ich kuschle mich jetzt auf der Couch unter die Decke ...
habt noch eine schöne Woche... Liebe Grüße, Petra 

Freitag, 21. April 2017

Narzissen...

...in grüne Flaschen erstrahlen den Raum.
 Gestern am späten Nachmittag habe ich eine Runde im Garten gedreht und sie gepflückt.
 Warm eingepackt mit Fleecejacke und Haube, es hatte nur +2Grad. Ein bisschen Sorgen bereitete mir die Wettervorhersage für die Nacht. Bis zu -3Grad, vorallem in den frühen Morgenstunden meldete man. Das angebaute Gemüse in den Hochbeeten ist mit Glas zugedeckt, aber was ist mit dem blühendem Kirschbaum, dem Pfirsichbaum, den Apfelbäumen, ...
... heute Morgen folgte die Erleichterung: kein Frost!


 Bei einem ausgiebigen Frühstück  - ich habe Urlaub :) und meine Lieben sind seit 7Uhr außer Haus- lasse ich den heutigen Tag ganz bewusst ruhig beginnen... ist es doch sonst oft sehr hektisch. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und ein paar wärmende Sonnenstrahlen,
 Petra


Freitag, 7. April 2017

Glückseier


Ostern naht und der Filzhase hoppelt im kleinen gelben Haus herum. Neben ihm hat ein Sträußchen des Kaukasischen Vergissmeinnicht in einer kleinen Glasvase Platz gefunden.
Was "Meister Lampe" hier begutäugelt sind keine gewöhnlichen Eier, sondern "Glückseier"!
Was "Glückseier" sind? 
Ganz einfach: Das selbe wie Glückskekse... aber anstatt des Keks ein Ei :)

Die Herstellung ist einfach...
...man braucht:
* ausgeblasene, ausgewaschene, trockene Wachteleier
* auf kleine Zettelchen geschriebene und
 dann zusammengerollte Glücksbotschaften  

Die Zettelchen vorsichtig durch ein Loch des Eies schieben...fertig!

Die Beschenkten werden sicher staunen :)


Auch unsere Hühner haben großen Grund zur Freude, dürfen sie doch seit ein paar Tagen wieder raus in den Garten, da die Stallpflicht (wegen der Vogelgrippe) bei uns aufgehoben wurde!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 30. März 2017

Löwenzahn und Löwenkraft

Verlässlich, wie von Zauberhand, beginnt in den nächsten Tagen der Löwenzahn zu blühen. Ganze Wiesen färbt er in ein wunderschönes Gelb und zieht viele Bienen und Insekten an.
 Als Kinder haben wir in unserer Wohnsiedlung am Muttertag immer ein riesiges Herz aus unzähligen Blütenköpfen in die Wiese gelegt. Von den Fenstern der Wohnungen aus konnte man dann das gelbe Herz bestaunen :)

Löwenzahn und Löwenkraft

Und genau dieser wunderbaren Pflanze widmet Marianne Ruoff ein ganzes Buch.
 Frau Ruoff ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Kräutermedizin und Phytotherapie.
Und sie geht dem Löwenzahn gründlich auf die Spur: 
Sie führt aus dem Himalaja durch die Eiszeit bis in unsere heutige schnelllebige Welt.
 Diese Pflanze scheint sich überall dort zu verbreiten, wo er für Tier und Mensch, Leib und Seele, Boden und Umwelt besonders gefordert und segensreich ist. Unzählige Namen trägt diese Pflanze. "Sonnenwirbel", "Pappenstiel", "Pissblume", " Saublume", "Butterblume", "Dotterblume","Hexenmilch", ...
Jeder dieser Volksnamen erschließt eine Verwendungsmöglichkeit oder Heilwirkung, beschreibt sein Äußeres oder andere Charakteristika. Der Löwenzahn hat eine besondere Wirkung auf Leber, Galle, Niere, Blase, Prostata und kann hilftreich bei Infektionskrankheiten und Hautkrankheiten sein.
 In mehreren Ebenen beschreibt Frau Ruoff die Heilkraft des Löwenzahns: Auf emotionaler Ebene, der Spirituellen und aus energetischer Sicht (TCM).

 Natürlich kommt auch die Sonnenkraft in der Küche nicht zu kurz.
 Alles an der Pflanze des Löwenzahns kann gegessen werden. Und der nicht giftige Milchsaft erhält erstaunlich viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
Mit Rezepten wie Blüten- Kringelspaghetti und Löwenzahnwurzel-Eis ( ja, Eis) macht die Autorin Mut sich den Löwenzahn in die Küche zu holen!

Mein Fazit:
Ein kompakt gesammeltes Wissen auf allen Ebenen über eine Pflanze, über die wir nur allzuoft einfach "hinwegmähen"!

 
Löwenzahn und Löwenkraft
Das Porträt einer starken Heilpflanze
Mit vielen Anwendungen und Rezepturen
Marianne Ruoff
ISBN 978-3-03800-960-3

Ein Dankeschön an den AT-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 25. März 2017

Platz ist in der kleinsten Hütte...


...bessergesagt im Weinbergschneckenhaus :)
 Dem kleinen Hauswurzableger genügt etwas Erde im Schneckenhaus. Das Häusl habe ich auf einen Schwemmholzast geklebt.
Ein nettes Mitbringsel für Gartenfreunde!

Mittwoch, 22. März 2017

Knurrende Frösche :)

 
"Mama, gestern Abend haben die Frösche wieder geknurrt :)" Und wie sie geknurrt haben, die Grasfrösche in unserem Teich. Alljährlich kann man in unserem Garten das Paarungsverhalten der Frösche beobachten. Auffällig sind die, nicht allzu lauten, dumpfen Knurrlaute der Männchen mit denen sie die Weibchen anlocken. Den Grasfröschen fehlen äussere Schallblasen, die ihre Stimme verstärken könnten. So vernimmt man von ihnen nur ein "Knurren". Na, da wird es bald wieder Froschnachwuchs im Teich geben :)


Liebe Grüße, Petra

Verlinkt mit: Naturkinder

Sonntag, 19. März 2017

Es bärlaucht im kleinen gelben Haus :)

Gestern habe ich am Nachmittag  Bärlauch verarbeitet zu Pesto und Bärlauchbutter.
Und mir und meiner Tochter einen kulinarischen Wunsch erfüllt: Selbstgemachte Dinkelnudeln 
(hier das Rezept) mit Bärlauchpesto. Wie jedes Mal ein Kuddelmuddel mit dem Teig, der Nudelmaschine und mir :) Aber der Aufwand lohnt sich!


Für die Bärlauchbutter habe ich ein halbes Stück Biobutter (125g- Zimmertemperatur) mit 
circa 15 Blätter feingeschnittenen Bärlauch (Blätter sollten nicht nass verarbeitet werden), ein Teelöfferl Brennesselsamen und 5 feingeschnittenen Gundelrebenblättchen und einer Prise Salz gut vermengt. Danach habe ich die Butter in ein Rexglas gefüllt. Im Kühlschrank hält sie sich gut zwei Wochen. Natürlich lässt sich die Bärlauchbutter auch gut portionsweise einfrieren.


Ich wünsch´ euch noch einen kuscheligen Sonntag!

Verlinkt mit: Create in Austria