Dienstag, 25. April 2017

Kleiner Gartenrundgang


Der Aprilgarten rund um das kleine gelbe Haus ist bunt getupft. Die Narzissen scheinen mit den Tulpen um die Wette zu blühen. Löwenzahnblüten und die blauen Blüten des Günsels locken in der Wiese Bienen und Hummeln an. Das Katertier sitzt mit Vorliebe mitten im Waldmeister um auf den naheliegenden Acker zu spähen. Und unsere Hennen genießen es ein Staubbad unterm Baumhaus zu nehmen. Die Salatpflanzen im Hochbeet sind, dank Abdeckung, schon ein gutes Stück gewachsen. Waren doch die letzten zwei Tage wunderschön sonnig und warm (Doch leider ist es mit dem schönenWetter schon wieder vorüber).

Ich kuschle mich jetzt auf der Couch unter die Decke ...
habt noch eine schöne Woche... Liebe Grüße, Petra 

Freitag, 21. April 2017

Narzissen...

...in grüne Flaschen erstrahlen den Raum.
 Gestern am späten Nachmittag habe ich eine Runde im Garten gedreht und sie gepflückt.
 Warm eingepackt mit Fleecejacke und Haube, es hatte nur +2Grad. Ein bisschen Sorgen bereitete mir die Wettervorhersage für die Nacht. Bis zu -3Grad, vorallem in den frühen Morgenstunden meldete man. Das angebaute Gemüse in den Hochbeeten ist mit Glas zugedeckt, aber was ist mit dem blühendem Kirschbaum, dem Pfirsichbaum, den Apfelbäumen, ...
... heute Morgen folgte die Erleichterung: kein Frost!


 Bei einem ausgiebigen Frühstück  - ich habe Urlaub :) und meine Lieben sind seit 7Uhr außer Haus- lasse ich den heutigen Tag ganz bewusst ruhig beginnen... ist es doch sonst oft sehr hektisch. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und ein paar wärmende Sonnenstrahlen,
 Petra


Freitag, 7. April 2017

Glückseier


Ostern naht und der Filzhase hoppelt im kleinen gelben Haus herum. Neben ihm hat ein Sträußchen des Kaukasischen Vergissmeinnicht in einer kleinen Glasvase Platz gefunden.
Was "Meister Lampe" hier begutäugelt sind keine gewöhnlichen Eier, sondern "Glückseier"!
Was "Glückseier" sind? 
Ganz einfach: Das selbe wie Glückskekse... aber anstatt des Keks ein Ei :)

Die Herstellung ist einfach...
...man braucht:
* ausgeblasene, ausgewaschene, trockene Wachteleier
* auf kleine Zettelchen geschriebene und
 dann zusammengerollte Glücksbotschaften  

Die Zettelchen vorsichtig durch ein Loch des Eies schieben...fertig!

Die Beschenkten werden sicher staunen :)


Auch unsere Hühner haben großen Grund zur Freude, dürfen sie doch seit ein paar Tagen wieder raus in den Garten, da die Stallpflicht (wegen der Vogelgrippe) bei uns aufgehoben wurde!



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 30. März 2017

Löwenzahn und Löwenkraft

Verlässlich, wie von Zauberhand, beginnt in den nächsten Tagen der Löwenzahn zu blühen. Ganze Wiesen färbt er in ein wunderschönes Gelb und zieht viele Bienen und Insekten an.
 Als Kinder haben wir in unserer Wohnsiedlung am Muttertag immer ein riesiges Herz aus unzähligen Blütenköpfen in die Wiese gelegt. Von den Fenstern der Wohnungen aus konnte man dann das gelbe Herz bestaunen :)

Löwenzahn und Löwenkraft

Und genau dieser wunderbaren Pflanze widmet Marianne Ruoff ein ganzes Buch.
 Frau Ruoff ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Kräutermedizin und Phytotherapie.
Und sie geht dem Löwenzahn gründlich auf die Spur: 
Sie führt aus dem Himalaja durch die Eiszeit bis in unsere heutige schnelllebige Welt.
 Diese Pflanze scheint sich überall dort zu verbreiten, wo er für Tier und Mensch, Leib und Seele, Boden und Umwelt besonders gefordert und segensreich ist. Unzählige Namen trägt diese Pflanze. "Sonnenwirbel", "Pappenstiel", "Pissblume", " Saublume", "Butterblume", "Dotterblume","Hexenmilch", ...
Jeder dieser Volksnamen erschließt eine Verwendungsmöglichkeit oder Heilwirkung, beschreibt sein Äußeres oder andere Charakteristika. Der Löwenzahn hat eine besondere Wirkung auf Leber, Galle, Niere, Blase, Prostata und kann hilftreich bei Infektionskrankheiten und Hautkrankheiten sein.
 In mehreren Ebenen beschreibt Frau Ruoff die Heilkraft des Löwenzahns: Auf emotionaler Ebene, der Spirituellen und aus energetischer Sicht (TCM).

 Natürlich kommt auch die Sonnenkraft in der Küche nicht zu kurz.
 Alles an der Pflanze des Löwenzahns kann gegessen werden. Und der nicht giftige Milchsaft erhält erstaunlich viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
Mit Rezepten wie Blüten- Kringelspaghetti und Löwenzahnwurzel-Eis ( ja, Eis) macht die Autorin Mut sich den Löwenzahn in die Küche zu holen!

Mein Fazit:
Ein kompakt gesammeltes Wissen auf allen Ebenen über eine Pflanze, über die wir nur allzuoft einfach "hinwegmähen"!

 
Löwenzahn und Löwenkraft
Das Porträt einer starken Heilpflanze
Mit vielen Anwendungen und Rezepturen
Marianne Ruoff
ISBN 978-3-03800-960-3

Ein Dankeschön an den AT-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 25. März 2017

Platz ist in der kleinsten Hütte...


...bessergesagt im Weinbergschneckenhaus :)
 Dem kleinen Hauswurzableger genügt etwas Erde im Schneckenhaus. Das Häusl habe ich auf einen Schwemmholzast geklebt.
Ein nettes Mitbringsel für Gartenfreunde!

Mittwoch, 22. März 2017

Knurrende Frösche :)

 
"Mama, gestern Abend haben die Frösche wieder geknurrt :)" Und wie sie geknurrt haben, die Grasfrösche in unserem Teich. Alljährlich kann man in unserem Garten das Paarungsverhalten der Frösche beobachten. Auffällig sind die, nicht allzu lauten, dumpfen Knurrlaute der Männchen mit denen sie die Weibchen anlocken. Den Grasfröschen fehlen äussere Schallblasen, die ihre Stimme verstärken könnten. So vernimmt man von ihnen nur ein "Knurren". Na, da wird es bald wieder Froschnachwuchs im Teich geben :)


Liebe Grüße, Petra

Verlinkt mit: Naturkinder

Sonntag, 19. März 2017

Es bärlaucht im kleinen gelben Haus :)

Gestern habe ich am Nachmittag  Bärlauch verarbeitet zu Pesto und Bärlauchbutter.
Und mir und meiner Tochter einen kulinarischen Wunsch erfüllt: Selbstgemachte Dinkelnudeln 
(hier das Rezept) mit Bärlauchpesto. Wie jedes Mal ein Kuddelmuddel mit dem Teig, der Nudelmaschine und mir :) Aber der Aufwand lohnt sich!


Für die Bärlauchbutter habe ich ein halbes Stück Biobutter (125g- Zimmertemperatur) mit 
circa 15 Blätter feingeschnittenen Bärlauch (Blätter sollten nicht nass verarbeitet werden), ein Teelöfferl Brennesselsamen und 5 feingeschnittenen Gundelrebenblättchen und einer Prise Salz gut vermengt. Danach habe ich die Butter in ein Rexglas gefüllt. Im Kühlschrank hält sie sich gut zwei Wochen. Natürlich lässt sich die Bärlauchbutter auch gut portionsweise einfrieren.


Ich wünsch´ euch noch einen kuscheligen Sonntag!

Verlinkt mit: Create in Austria

Sonntag, 12. März 2017

Wunderding der Natur


Bei meinem heutigen Streifzug durch das Auwäldchen habe ich es entdeckt, dieses Wunderding der Natur. Eine sogenannte "Maserknolle", die in der Regel durch ein Bakterium ausgelöst werden. Diese Bakterien bewirken im Befallsbereich ein ungehemmtes Wachstum.
Lange blieb ich vor dem Baum stehen und habe ihn auch mehrmals umkreist, um dieses Wunderding zu betrachten.




Sonntag, 5. März 2017

Schon wieder vorüber...

...ist dieses warme und sonnige Wochenende...leider :(
Es versteht sich von selbst, dass wir ganz viel Zeit im Garten verbracht haben. Mein Mann hat aus den Ästen aus unserer geschnittnenen Weide eine sehr orginelle Sitzbank für den Garten gezimmert. Auf der man übrigens, trotz der welligen Form (oder gerade deshalb), sehr bequem sitzen kann.

Am Samstag Abend waren wir im Kino und haben uns einen sehr empfehlenswerten Dokumentarfilm angesehen: "Tomorrow- Die Welt ist voller Lösungen"
 Im Haus sind die ersten kleinen Pflänzchen pikiert und in Tontöpfchen umgezogen. Und heute haben meine Tochter und ich im Auwäldchen den ersten Bärlauch gepflückt...sooo lecker :)

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Freitag, 3. März 2017

Tulpen



Gelbe Tulpen zieren das mittlerweile ergrünte Geäst. Die Weidenäste zeigen seit einer Woche ihre zarten Triebe. Die Tulpen habe ich einfach zwischen den Ästen in die Glasschüssel gesteckt.



Mittwoch, 1. März 2017

Schneerose



Bei meinem kleinen Rundgang durch den Garten habe ich heute unter dem Dirndlschrauch
 wilde Schneerosen entdeckt :)

Sonntag, 26. Februar 2017

Landart mit Weidenäste


Heute Vormittag habe ich aus dem Schnittgut der Weide Astgabeln rausgezwickt und etliche langgewachsene, biegsame Weidenruten zurechtgelegt und darauflosgeflochten. Entstanden sind diese drei "Skulpturen":



Danke, für die vielen  netten Kommntare die ich immer bekomme!
Ich wünsche euch noch einen gemütlichen Sonntag.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra 

Ps.: Das Hühnerfoto (Siehe Header) stammt noch vom letzten Jahr. Leider dürfen unsere Hühner derzeit nicht in den Garten, da in unserem Bezirk noch immer die Stallpflicht wegen der Vogelgrippe herrscht. Mir tut unser Federvieh schon sehr leid :(

Verlinkt mit: Bunt ist die Welt

Sonntag, 19. Februar 2017

Moosbäumchen


Es war so wunderschön heute Nachmittag im Sonnenschein nach so langer Zeit wieder durch das Auwäldchen zu wandern...und dabei die kleinen "Moosbäumchen" mit der Kamera festzuhalten.


Mittwoch, 15. Februar 2017

Gelbes Geäst



Leider musste mein Mann am Wochenende unsere stattlich hoch gewachsene Weide mit der Motorsäge ziemlich einkürzen, da der Eisregen vor zwei Wochen den meisten Ästen zu schwer wurde und sie abbrachen. Nun steht praktisch nur mehr ein Stamm mit drei großen Leitästen in einer Ecke des Gartens. Aber ich bin voller Zuversicht, dass die Weide im Frühjahr wieder gut austreiben wird.
 
Ein paar wenige, mit Gelbflechten bewachsenen Äste habe ich mit ins Haus geholt, über eine mit Wasser gefüllte Glasschüssel gelegt und mit Weidenzweige bestückt.
Jetzt warten der Kater und ich, dass die Zweige ihr zartes Grün zeigen :)

Ps: Die Flechte ist weder eine Pflanzenkrankheit noch ein Baumschädling. Die Flechte ist eine Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge, welches die Pflanze hier nur als Haftunterlage benötigt. Sie entnehmen der Pflanze keine Nährstoffe oder Wasser.Sie schaden also der Pflanze nicht!


Und stellt euch vor, am Wochenende habe ich viele Wachteleier geschenkt bekommen.Und weil sie 
mir so gut gefallen, habe ich die meisten, anstatt sie einfach aufzuschlagen, ausgepustet. Mal sehen, was ich mit ihnen gestalten werde.

Montag, 13. Februar 2017

Schneesee :)


Im Glanz der Abendsonne gleiten sanfte Wellen über den Schneesee direkt neben unserem Garten. Kitschig schön :)

Samstag, 28. Januar 2017

"Du kannst den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzten"

Nein, dass wird jetzt keine Erzählung übers Segeln, sondern über meine chronische Erkrankung.
 
Als bislang gesunde, energiegeladene 37-jährige traf mich 2013 eine Diagnose völlig unerwartet: Gefährliche Herzrythmusstörungen und ein Schrittmacher für mein Herz.
Die Vorgeschichte: Seit geraumer Zeit war ich ständig müde. Eines Tages konnte ich nur mehr sehr beschwerlich Stiegen steigen. Alle Wege bergauf waren „Horror“ für mich, weil es Atemnot, Schwindel und das Gefühl jeden Augenblick umzufallen in mir auslösten. Das Schlimmste: ich wurde aus „heiterem Himmel“ wie zum Beispiel beim Kochen, Fahrradfahren ein paar Mal ohnmächtig.
Nach der Schrittmacherimplatation sagte man mir, dass jetzt alles wieder gut werde und ich bald wieder fit sein würde....wie früher!
...aber ich hatte vom ersten Tag an Probleme mit diesem implantierten Kasterl...mein Hals und mein Kopf pulsierten die ersten Tage heftig und  mir wurde ständig schwindlig... damals dachte ich: mein Körper muss sich erst an das Gerät gewöhnen... die Zeit verging...ich wurde nicht mehr ohnmächtig,es ging mir etwas besser, aber bergauf gehen und Stiegen-steigen, jede sportliche Betätigung waren dennoch weiterhin ein großes Problem für mich. Bei jeder halbjährlichen Kontrolle im Krankenhaus teilte ich den Ärzten mit, dass ich „bergauf“ große Probleme habe.... irgendwie helfen konnte man mir nicht. Auch wurde man mir gesagt, dass mein Problem vielleicht psychisch sei. So ging ich zum Psychotherapeuten, der mir in vielen anderen Dingen zwar etwas gebracht hat, aber mein Problem löste es nicht. Nach zwei Jahren stellte ich mich irgendwie darauf ein und akzeptierte, dass ich mich „konditionell“ wohl damit abfinden muss!
...
Im August 2016 (drei Jahre nach meiner Schrittmacherimplatation) hatte ich wiedermal eine Kontrolle im Krankenhaus. Aber diesmal bemerkte eine junge Ärztin, dass etwas nicht stimmte und zeigte dies dem Chef der Kardiologie. Ich wurde sofort stationär aufgenommen und genauer untersucht. Diagnose: Dilative Kardiomyopathie (krankhafte Erweiterung des Herzmuskels)
Ich wurde in die Kardiologie der Linzer Uniklinik weiter überstellt. Dort  fand man bei weiteren Untersuchungen eine transmurale Narbe und ein Ödem im Bereich der Herzwandabschnitte. Ich wurde auf Medikamente eingestellt und bekam zu meiner Sicherheit vor einem plötzlichen Herztod eine Defi-Weste.
Im November folgte dann eine Herzbiopsie (Nachweises des Parvovirus -B-19 und einer abheilenden, mäßiggradig aktiven Herzmuskelentzündung).
Im Dezember bekam ich dann den „alte“ Schrittmacher raus und einen „Neuen“ mit Defifunktion implantiert. Eine vorgeschlagene Therapie mit Interferon blieb mir bisher noch erspart.
Jetzt haben wir Jänner 2017. Vorletzte Woche hatte ich einen grippalen Infekt mit Fieber...na ja, das Treppensteigen und das Bergauf gehen fällt mir noch immer schwer...aber ich merke, dass es mir ein wenig besser geht und ich gehe auch wieder arbeiten.

Das Schlimmste der letzten Monate: Nach der Diagnosestellung war ich die ersten Tage im Krankenhaus ein bisschen in einem Schockzustand. Nach außen wirkte ich sehr besonnen und ruhig (was vielleicht auch mit der Medikamenteneinstellung zusammen hing), in meinem Kopf entstanden aber durch verbundene Ängste hinsichtlich meiner Lebenserwartung und Lebensqualität dieser chronischen Erkrankung „Worst- case“-Szenarien.
Zunächst war ich verzweifelt und enorm verängstigt, weil ich zum einen keine positiven Perspektiven sehen konnte und zum anderen
fühlte ich mich der Erkrankung ausgeliefert und ich war etwas verzweifelt. Erst nach ein paar Wochen gelang es mir einigermaßen mich von diesen Angst machenden Bildern zu befreien...
Ich bin dabei das Ganze anzunehmen, denn ich kann die Situation nicht ändern. Ich muss lernen mit dieser, mit meiner Erkrankung umzugehen, vor allem besser auf die Signale meines Körpers zu achten und mir Ruhepausen gönnen.
...es ist noch ein langer Weg... aber ich weiß, was mich diese Erkrankung jetzt schon gelehrt hat:
Dankbar zu sein, für jeden einzelnen Tag den man hat! Dankbar für Begegnungen mit liebenswerten Menschen, sei es auch nur für kurze Zeit! Dankbar für so vieles, dass ich in 40ig Jahren erleben durfte! 

Und natürlich mache ich auch Pläne...
denn ich habe noch so einiges vor :)


Ich weiß, dieser Post ist so gar nicht typisch für mich...aber ich habe gemerkt, es hilft mir Erlebtes zu verarbeiten und auch meine Gedanken positiv nach vorne zu richten...die Segel neu zu setzten!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
 Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Samstag, 21. Januar 2017

Buchrezension: Fermentieren leicht gemacht

Was bedeutet fermentieren? Die Fermentierung ist eine Konservierungsmethode. Beim Fermentieren werden organische Stoffe zersetzt. Mikroorganismen wandeln eine Art von Kohlehydraten in Säuren, Gase und Alkohol um. Die meisten dieser Prozesse finden unter Ausschluss von Sauerstoff statt, die nennt man"Gärung".
 Die Fermentierung ist die "schöne" Schwester der Fäulnis, den sie bewirkt eine "positive" Zersetzung von Nahrungsmitteln. Sie verändert den Ph-Wert eines Lebensmittels und lässt keimtötende Substanzen entstehen. Fermentierte Lebensmittel haben daher einen angenehmen Geruch und Geschmack. Die Fäulnis ist hingegen ein Zersetzungsprozess, bei dem sich giftige und stinkende Stoffe bilden.

Wie sehr fermentierte Produkte in Europa Kulturgut sind, das erkennen wir an unserer großen Vielfalt an Käse-, Brot-, Bier- und Weinsorten. Aber auch viele Produkte, die ihren Ursprung ausserhalb Europas haben und nicht mehr wegzudenken sind, werden durch Fermentierung erzeugt, etwa Schokolade, Kaffee oder Schwarztee.

 http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Kyung__Fermentieren_leicht_gemacht.jpg

Die Autorinnen Luna Kyung und Camille Oger widmen sich in diesem Buch
 allen Arten der Vergärung. 
Anhand 150 verschiedener und ausführlich beschriebener Rezepten aus aller Welt nehmen sie uns mit auf eine Reise vom traditionellen Sauerkraut, über eingelegte Pilze auf polnische Art bis zum koreanischen Kimchi oder japanischem Miso.
 Die Palette gesundheitsfördernder Rezepte beinhaltet auch Sauerteigbrot, selbst gemachtes Tomatenketchup, Sojasauce, Joghurt und Frischkäse, aber auch Getränke wie Kombucha und Kefir.  

Fazit:
Frau Klein hat wiedermal sehr viel dazugelernt :)
 Kimchi und Miso waren total neu für mich.
Die Grundtechniken der Fermentierung sind einfach und sparsam im Materialaufwand.
 Und das Buch macht Lust über den eigenen Tellerrand zu schauen
und Neues auszuprobieren!


Fermentieren leicht gemacht
Das umfassende Buch mit 150 Rezepten aus aller Welt
Lna Kyung/ Camille Oger
Aus dem Französischen übersetzt von Johanna Steigenberger
355 Seite, 200 Farbabbildngen, über 50 Schritt-für- Schritt- Anleitungen,
ISBN 978-3-7020-1609-8
Leopold Stocker Verlag 

Ps: Und ich hätte zum Thema Fermentieren auch noch was beizusteuern:



Ein herzliches Dankeschön an den Leopold Stocker Verlag der mir dieses Rezensionsexemplar
zur Verfügung gestellt hat!

Sonntag, 15. Januar 2017

Geduldig sein...


Geduldig sein und Tee trinken...und schwitzen... und Fieber messen ...auf der Couch liegen...in die Decke kuscheln... und viel schlafen...etwas lesen (ein neues Rezensionsexemplar) ...ungeduldig sein... der Körper schmerzt...schlafen... etwas verzweifelt sein...etwas grantig sein...am Fenster das Schneetreiben beobachten....sich viele Gedanken machen... sich über Blumen von den Liebsten freuen...das Katertier streicheln und geduldig sein...

Dienstag, 3. Januar 2017

Weihnachtsbaumspitze wird zum Küchenhelfer

" Wenn ihr heute den abgeräumten Weihnachtsbaum in den Garten schmeißt, schneidet mir bitte vorher die Spitze mit dem ersten Astring ab...ich will daraus was machen, danke!".... Da war die Neugier aber groß, was hat sie jetzt vor?...


...Ich mache daraus einen Küchenhelfer, einen Quirl :)
Die Idee habe ich vor ein paar Wochen im Internet gesehen und einmal im Fernsehen, wo berichtet wurde, dass dies früher gang und gäbe war, sich so einen Küchenhelfer aus einer Nadelbaum-Spitze 
zu machen.
 Hier die Anleitung dazu. Man braucht:

Weihnachtsbaumspitze mit dem ersten Astring
Gartenschere
Messer zum Schnitzen
Schleifpapier

Mit der Gartenschere habe ich die Zweige des Astrings auf circa 3cm gekürzt. Auch die Baumspitze (Stiel des Quirls) habe ich circa auf 30cm gekürzt.
Mit dem Messer habe ich dann die Rinde samt Nadeln entfernt. Ecken und Kanten des Astrings habe ich auch mit dem Messer bearbeitet. Anschließend habe ich den Quirl mit dem Schleifpapier noch etwas verfeinert.
Wer braucht schon einen Thermomix? :)
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

 Verlinkt mit: Creadienstag 
und Create in Austria