Freitag, 13. Oktober 2017

Lila Sonnen



Die lila Astern unter der Zierkirsche im Vorgarten des kleinen gelben Hauses zeigen ihre volle Pracht und sind ein Magnet für die Bienen. Das wunderschöne rote Herbstlaub der Zierkirsche bedeckt unsere Einfahrt. Mit diesen Geschenken des Herbstes habe ich einen Strauß gemacht. Rund um die grüne Glasvase habe ich mit Hilfe von Draht das rote Laub befestigt.


Ich wünsche euch ein sonnigs Herbstwochenende :)


Montag, 9. Oktober 2017

Buchvorstellung: "Die Sprache der Pflanzen und ihre Heilwirkung"


Bettina Hauenschild, Schauspielerin, beschäftigt sich mit Traditioneller Europäischer Naturheilkunde und ist Heilpraktikerin und Phytotherapeutin. Seit 2014 arbeitet sie in einer eigenen Praxis in München und leitet auch Kräuterwanderungen.



In ihrem Buch beschäftigt sie sich Bettina Hauenschild mit den Gesetzen der Natur, den Ursprung des Kräuterwissens, den Umgang mit den Heilkräften der Pflanzen, alten Kräuterrezepten und Pflanzenportraits (ganz praktisch den Monaten zugeordnet).

"Damit altes Wissen am Leben bleibt, muss es weitergegeben werden." 

Die Autorin erzählt sehr persönlich den eigenen Zugang in die Welt der Pflanzen und möchte Mut machen, Verantwortung zu übernehmen, ein Bauchgefühl zu entwickeln und mehr darauf zu vertrauen, dass der Weg des Herzens der Richtige ist.


Fazit:
In so vielen Gedanken und Überlegungen von Bettina Hauenschild finde ich mich wieder :) Und wer sich genauso wie wir zu den Pflanzen hingezogen fühlt, wird von diesem Buch sehr angetan sein!


Ein Dankeschön an die Random House- Verlagsgruppe die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
 Webseite der Autorin: "Kraut und üben".




Dienstag, 3. Oktober 2017

Der Dotter macht den Kuchen gelb

Heute regnete es immer wieder und es ist ganz schön frisch draußen. Das Pfirsichbäumchen in unserem Garten lässt seine roten Blätter fallen und die Hühner haben ihre Freude daran.

 
 

Ich habe wiedermal den Lieblingskuchen des Sohnemanns gebacken: enen Waldviertler Apfel-Mohnkuchen.
Bei dem Gelb des Dotters unserer Hühnereier fällt mir immer das Lied "Backe, backe Kuchen" ein...nur macht bei uns nicht der Safran, sondern der Dotter den Kuchen gelb.



Zutaten:
80g weiche Butter
100g Zucker
3 Dotter
3 Eiklar
eine Prise Salz
100g gemahlener Mohn
40g Mehl
Springform- mit Butter ausgestrichen
 Eingeschnittene  Apfelspalten von circa 4-5 Äpfel
Zuerst Eiklar mit der Hälfte des Zuckers und der Prise Salz zu einem festen Schnee in einer extra Schüssel schlagen. 
Backrohr auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen.
Dann die weiche Butter mit der anderen Hälfte des Zuckers und der Dotter schaumig rühren.
Mohn und Mehl vermengen.
Nun abwechselnd unter die Dottermasse den Schnee und das Mohn-Mehlgemisch heben und
in die gebutterte Springform füllen.
In den Teig die Apfelspalten verteilen 
und im Backrohr 40 Minuten lange backen.
 
 
Und noch was:
Herzlich bedanken möchte ich mich mal...
... für eure lieben Kommentare hier bei mir :)
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Samstag, 30. September 2017

Happy :)

Ich bin seit zwei Tagen sooo happy :)
 Lange habe ich gespart und darauf gewartet... und dann endlich brachte die Spedition mein lang ersehntes Hollandfahrrad mit Elektroantieb. 
Durch meine Herzerkrankung kann ich leider kaum Bergaufstrecken mit einem normalen Fahrrad bezwingen, ohne dass ich nicht sofort völlig aus der Puste bin und kalter Schweiß mir über den Rücken läuft...
... und jetzt geht Fahrradfahren wie früher, nur halt mit etwas Unterstützung.

Einfach nur happy...weil ich eine große Lebensqualität zurückgewonnen habe :)



Die Farben des Herbstes


Der Garten zeigt gerade seine schönsten Herbstfarben. Der gelbe Sonnenhut ist schon am Verblühen, dafür zeigen sich jetzt Fette Henne, Astern und Tompninampur von ihrer schönsten Seite. Am Schönsten finde ich ja das Herbstlaub der Felsenbirnen.
 Das Sonnenblumenfeld wurde die Tage abgeerntet und gestern kamen die Sojabohnen dran. Das kleine Katzenmädchen machte große neugierige Augen und hat sich den Mähdrescher sicher im Arm des Göttergatten angesehen. 


Für ein Blumensträußchen konnte ich nochmals aus ganzer Fülle schöpfen. Natürlich war der "Hupfzwerg" mit von der Partie, vielleicht auch deshalb, weil im Strauß auch Katzenminze ist :)


Ich wünsche euch einen schönen Tag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Verlinkt mit: Friday- Flowerday

Samstag, 23. September 2017

Im Wald...



"...Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und
tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden."

(aus "Die Wälder schweigen" von Erich Kästner)

Ich bin alleine im Wald unterwegs. Ich spüre den weichen Waldboden unter meinen Füßen und
ich fühle mich von Schritt zu Schritt gelöster.
 Den ganze Stress des Alltags und so manche Sorge lasse ich hinter mir. Manchmal habe ich
das Gefühl die Zeit da draußen läuft mir davon...
Aber in der Natur, hier im Wald,
 bin ich nur mehr im Hier und Jetzt und ganz bei mir.


Sonntag, 17. September 2017

Es herbstelt ein wenig...



Im Garten ist es schon deutlich zu spüren das es herbstelt. Der Holler und die blauen Weintrauben sind reif und warten darauf von mir und so manchem Vogel gepflückt zu werden.
 Und während Findus die Ruhe im Garten genießt und seine Ruhe haben will, erkundet die kleine Fellnase jeden Tag etwas mehr den Garten. Auch die Hühner haben sich ihr (und natürlich umgekehrt) schon vorgestellt :)

Heute allerdings hat es sich eingeregnet und die Katzen liegen drinnen auf der Couch. Nur die Hühner sind fleißig auf der Wiese unterwegs.




Wir werden wohl dann ein oder zwei Familienpartien "7Wonders" (Brettspiel) spielen.
Ich wünsche euch und euren Lieben einen schönen Sonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra


Verlinkt mit: Bunt ist die Welt
und 
Ein Fachwerkhaus im Grünen

Mittwoch, 13. September 2017

Auf Entdeckungsreise...

...im Garten ist das Katzenkind... 
und zaubert allen die es beobachten ein Lächeln ins Gesicht :)



Samstag, 9. September 2017

Wanderung zu den Ödseen in der Grünau im Almtal

Ich nehme euch mit zu unserer heutigen Wanderung zu den Ödseen. Diese liegen im oberösterreichischen Almtal im Salzkammergut.
Nach einer circa dreiviertelstündigen Autofahrt von uns zuhause erreicht man Grünau im Almtal. Von dort aus ging es noch circa zehn Minuten weiter in die Habernau. Dort stellten mein Göttergatte und ich das Auto beim Gasthof  "Jagersimmerl" ab. Zu Fuß maschierten wir weiter ins idyllische Hetzautal, immer dem eiskalten Straneggbach entlang, bis zu unserem ersten Ziel: 
dem Großen Ödsee.


 Nach einer kurzen Verweildauer gingen wir weiter bergauf (und das war eine kleine Herausforderung für mich) und wieder bergab zum Kleinen Ödsee.
 Dort angekommen haben wir Rast eingelegt und am Ufer gejausnet.  
 Das türkisfarbige Wasser ist einfach einmalig schön und ladet zum Baden ein. Beide Seen sind absolutes Naturschutzgebiet und befinden sich in Privatbesitz.
Danach ging es durch den Wald und am Bach entlang wieder retour. Die Wanderung dauerte circa vier Stunden (14km).


Fazit: Glücklich und fix und fox :)

Verlinkt mit: Bunt ist die Welt

Montag, 4. September 2017

Buchvorstellung: "Hygge! Das neue Wohnglück"


"Hygge"..."hyggelig"... ursprünglich aus dem Dänischen und Norwegischen
das wörtlich "gemütlich", "angenehm", "nett" und "gut" bedeutet... ist, so scheint es mir, gerade sehr in Mode und repräsentiert ein Lebensgfühl...

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Hellweg_MHygge_Das_neue_Wohnglueck_182050.jpg

... ein nordisch entspanntes Lebensgefühl, dass auch einen eigenen Einrichtungsstil mit sich bringt. Hierbei wird großen Wert auf einen individuellen, persönlichen Wohnstil gelegt, der Behaglichkeit und Gelassenheit ausstrahlen soll. Natürliche Materialien, Grünpflanzen und Wohlfühlmöbel (ob neu oder alt, upcyled oder liebevoll restauriert), Erinnerungsstücken und Selbstgemachtem spielen hierbei eine wichtige Rolle.
Warum dieser nordische Lebensstil so gut bei uns ankommt?
Ganz einfach... genau das suchen wir ...leben wir doch in einer Welt, die uns so viel Unsicherheit und Rastlosigkeit vermittelt. Die meisten von uns sehnen sich nach einem gemütlichen Zuhause, in dem man sich zurückziehen kann und sich mit Familie und Freunden trifft.
Die Autorin Marion Hellweg (Restauratorin und Designerin) nimmt uns in ihrem Buch in die verschiedensten Häuser mit und stellt deren Bewohner vor, die zeigen, wie sie ihre Wohlfühlwelt erleben und gestalten.
Man erfährt Wissenswertes zu Möbeln, Beleuchtung, Böden, Farben und Naturmaterialien und Pflanzen.



Fazit: 
Mein erster Eindruck war: ein nordischer Einrichtungshauskatalog in Buchformat! 
Dennoch ein sehr schöner Bildband mit vielen inspirierenden Ideen rund ums Wohnen.


Hygge! Das neue Wohnglück
ISBN:978-3-421-04072-5
DVA- Verlag

Ein Dankeschön an die Randomhouse -Verlagsgruppe, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 3. September 2017

Auslosung


Auch wenn das jetzt so aussieht, als hätte das Katzenkind jemand aus den Lostopf gezogen... sie war nur neugierig. Die Losfee war mein Göttergatte... und hat Jeanne von Ideen Muckla gezogen.
Herzlichen Glückwunsch !
Und allen anderen danke ich fürs Mitmachen und eure lieben Kommentare :)

Freitag, 1. September 2017

Das Katzenkind


Das Katzenkind ist jetzt fast zwei Wochen bei uns und wirbelt unseren Alltag gehörig
 durcheinander :) Ja, Roxi ist ein richtiger Wirbelwind und sehr neugierig. Das Katertier
ist noch ein wenig skeptisch und knurrt sie immer an, wenn sie ihm zu nahe kommt. Dennoch wird das kleine Katzenkind von ihm, aus sicherem Abstand, beobachtet. Aber ich bin mir sicher, dass die beiden sich aneinander gewöhnen werden.


Die nun im Garten blühenden Herbsanemonen und Fetthennen, die sich rot färbenden Blättter des Wilden Weins und dessen Beeren, und die dunklen Beerendolden des Hollunders
zaubern einen wunderschönen Altweibersommerstrauß in die grüne Vase.



Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra
PS.: Meine Verlosung dauert noch bis morgen...
darum hüpft noch schnell hier in den Lostopf :)

http://naturnah-petraklein.blogspot.co.at/2017/08/buchvorstellung-das-1x1-des-einkochens.html



Freitag, 25. August 2017

Buchvorstellung: "Das 1x1 des Einkochens" und Verlosung

"Einrexen" oder "Einwecken", diese Ausdrücke kennt ihr vielleicht. Es ist damit das Einkochen, das Haltbarmachen durch Erhitzen  im Glas unter Luftabschluss, gemeint. Die führenden Hersteller von Einmachgläsern haben diesen Sprachgebrauch geprägt, einerseits die Firma Weck-Glas, andererseits das Rex- Glas der Firma Müller Glas. Bei uns zu Hause wurde lange jedes Jahr Russenkraut "eingeweckt".


http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Tomsich__Das_1x1_des_EInkochens.jpg


Als ich das Buch das erste Mal durchblätterte, landete ich gleich bei den Rezepten und war begeistert...genau mein Geschmack.Chilimarmelade, Zwetschkenröster, Eingelegte Zucchinischeiben in einer Olivenöl-Zitronen- Mischung,Olivencreme,..
Man merkt sofort, dass die Autoren Nikolaus Tomisch (leitender Mitarbeiter bei einem führenden Hersteller von Einmachgläsern) und Felix Büchele (Fotograf) begnadete Hobbyköche sind. Über 90 Rezepte, von einfachen Marmeladen über Kompott, Säfte, Sirup, Chutney und Pesto, eingesalzene Köstlichkeiten und in Öl eingelegtes Gemüse bis hin zu Suppen, Gulasch, Eintöpfen und Aufläufen im Glas, runden dieses Buch ab. Selbst Brot und Kuchen können in den richtigen Gläsern gebacken werden.
  Am liebste hätte ich gleich losgelegt um eines der Rezepte auszuprobieren...aber... das Buch hat ja auch noch einen Theorieteil, keinen unwesentlichen. Denn dieses Buch befasst sich ausführlich mit den Techniken des Einkochens und erklärt genau, wofür welche Gläser und welche Verschlüsse geeignet sind, und wie richtig eingekocht und gelagert wird.
 Nachdem ich den Theroieteil aufmerksam gelesen hatte, machte ich mich auf die Suche nach Einmachgläsern in den Geschäften in der nächstgelegenen Stadt...und siehe da vom Lagerhaus bis zum Supermarkt gab es "Rex" oder "Weck" oder andere passable Einmach- und Schraubgläser...

 

 ...Zurück zu Hause probierte ich dann gleich ein Rezept aus: Ich entschied mich für das Süß- scharfe Tomatenchutney, zumal ich Chutneys gerne mag und weil uns der Garten gerade viele Tomaten schenkt.

Fazit:
Ein Grundlagenwerk für alle die ihre Lieblingsrezepte im Glas einfangen wollen.



Das 1x1 des Einkochens
"Einrexen" und "Einwecken" leicht gemacht
ISBN 978-3-7020-1650-0

Ein herzliches Dankeschön an den Leopold-Stocker-Verlag, der mir nicht nur ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich darf auch ein Exemplar verlosen :)
Also, wer jetzt neugierig auf dieses Buch geworden ist, der hinterlässt mir bitte hier
 bis 2.September 2017 einen Kommentar.


Viel Glück :)

Donnerstag, 24. August 2017

Apfelstrudel...

... oder Striptease auf der Kochinsel - wie man einen Apfelstrudelteig behutsam auszieht :)


Apfelstrudelrezept:

Für den Teig:
300g glattes Weizenmehl
125ml Wasser
4 EL Öl

Für die Fülle:
1,5 kg Äpfel (auf jeden Fall eine säuerliche Sorte)
100g Zucker
1handvoll Rosinen
50g Semmelbrösel
40g zerlassene Butter
etwas Zimt
 
 Außerdem etwas zerlassene Butter zum Bestreichen des Strudels

1.Mit den Teigzutaten einem glattenTeig kneten. 
Wenn sich der Teig gut von den Händen bzw. Unterlage löst, zu einer Kugel formen , ihn mit Öl bestreichen und zugedeckt eine gute halbe Stunde rasten lassen.
2.Inzwischen Äpfel schälen und dünnblättrig schneiden.
Dann mit den übrigen Füllzutaten vermengen.
3. Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
4.Ein Strudeltuch (oder ein größeres Geschirrtuch aus Baumwolle) mit Mehl bestäuben.
Den Teig darauf circa 1cm dünn ausrollen.
Dann (und das ist etwas knifflig) den Teig mit dem Handrücken nach allen Seiten so dünn wie möglich behutsam ausziehen.
5. Die Füllung auf den Teig verteilen. Das Strudeltuch hochheben und den Strudel einrollen. Die Endestücke zusammendrücken und dicke Teigränder wegschneiden.
6. Den Studel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech legen und ihn mit etwas zerlassener Butter bestreichen.
7. Den Strudel bei 180 Grad circa 35 Minuten backen.


Tipp: Apfelstrudel mit einem Kugerl Vanilleeis servieren :)

Mittwoch, 23. August 2017

Die kleine Glückskatze

Darf  ich vorstellen, dass ist "Roxi". Die kleine Glückskatze ist am Montag zu uns ins gelbe Haus gezogen und verzaubert mit ihrer Art die ganze Familie.


Dienstag, 22. August 2017

Große Kinder und ein Hobbygärtnerkissen :)


Könnt ihr euch noch an die süßen Entenkinderfotos vor ein paar Wochen erinnern. Jetzt sind die Kinder schon größer als ihre Mama... ja, mir geht es da nicht anders :)


"Traue nicht
dem Ort
an dem kein
Unkraut
wächst"

Am regenreichen Wochenende habe ich für unsere Couch auf der Terrasse ein Kissen genäht und mit Stempelbuchstaben und Textilfarbe bedruckt.

"Gärtnern ist
mein Yoga
Gummistiefel 
meine Pumps"

Freitag, 18. August 2017

Es summt und brummt


 Am Teich blüht jetzt der Blutweiderich und Herbstanemonen Und es summt und brummt rund um die vielen Blüten. Zur Zeit haben es unsere Bienchen sehr leicht, liegt doch die Blütenpracht gleich neben dem Bienenstock.

Ja, und dann schwirrten da noch die Wespen um die Trauben...
...welche ich geschenkt bekommen habe, ganz viele. Die Menge konnten wir unmöglich essen...
was daraus machen? 
...Traubensaft :) 

Und so wird´s gemacht:
Weintrauben abzupfen und in einem Topf mit Wasser auffüllen, bis die Trauben mit Wasser bedeckt sind. Diese lasse ich eine viertel Stunde leicht köcheln. Danach püriere ich das Ganze leicht mit einem Mixstab.
Ich bereite ein Tuch vor, dass ich über ein Sieb lege. Durch das Tuch lasse ich die pürierte Masse in einen Kochtopf laufen. Dies dauert ein wenig... anschließend wringe ich das Tuch noch gut aus.
Den abgefilterten Saft koche ich nochmal mit etwas Zucker (pro Liter ca.50g) auf und fülle ihn in Flaschen ab.
Der Saft ist sehr süß und schmeckt am besten aufgespritzt mit Leitungswasser oder Mineral.



Donnerstag, 17. August 2017

Mein Leben mit DCM

Als dilatative Kardiomyopathie (DCM) wird eine krankhafte Erweiterung (Dilatation) einer oder beider Herzkammern bezeichnet.  
Ungeduldig, verärgert, verzweifelt,...ja, das bin ich manchmal!
Jedes Mal, wenn ich bergauf gehe, wenn ich kurz laufe um noch etwas zu erwischen, wenn ich den vollen Wäschkorb trage, ich staubsauge, bei der Arbeit kleine Kinder herumtrage, alle Arbeiten über Kopf, Radfahren probiere,... und ich sofort Schweißausbrüche bekomme, kurzatmig werde und mir oft schwindig wird ... wenn mir am Nachmittag nach der Arbeit oder am Wochenende am Abend ganz einfach die Energie und Kraft fehlt und mir mein Körper ganz klar signalisiert "ich brauche Ruhe"... ich mich gerne mit Freunden treffen möchte, ich aber manchmal einfach zu erschöpft und müde bin...ist das manchmal sehr zermürbend..." Die Notwendigkeit die körperlichen Belastungen an die Schwere der Erkrankung anzupassen"...verändert mein tägliches Leben.
  "Den erkrankten Herzmuskel kann man bei der DCM nicht durch Belastung trainieren, man muss lernen, seine Reserven ökonomisch einzusetzen"... und das ist gar nicht so einfach und ich überschätze mich immer wieder aufs Neue!
Positive Gefühle hingegen hinterlassen bei mir: Spaziergänge, Fotografieren, Lesen und Schreiben, sie sind ein guter Ausgleich für die Einschränkung der körperlichen Aktivitäten. Leider haben sich meine Krankheitsanzeichen seit der Diagnose letzten Jahres nicht gebessert, aber sie haben sich auch nicht verschlechtert!...positiv Denken :)


Die meisten von euch wissen, dass ich ein sehr positiv denkender Mensch bin! Dennoch möchte ich realistisch bleiben, ohne dabei depressiv zu wirken. DCM ist nicht heilbar und die allgemeinen Prognosen dieser chronischen Erkrankung sind schlecht.
  Die Gedanken, manchmal Worst-case-Szenarien, hinsichtlich meiner Lebensqualität und vorallem Lebenserwartung werden mich höchstwahrscheinlich immer wieder mal einholen.
 Aber ich betrachte seither vieles auch anders und leichter. Schöne Momente und Begegnungen schätze und genieße ich noch mehr. Und wir alle haben keine unbegrenzte Zeit!  

 Meine größte Motivation und Stütze ist meine Familie!

 Alles in allem hatte ich Glück, dass meine Erkrankung erkannt wurde und ich ihr bestenfalls viele Jahre entgegensteuern kann!
So, und nun genug mit der Gedankenkrämerei und Schwarzmalerei...
das musste mal raus!


Seid mir lieb gegrüßt und gebt gut auf euch acht!
Petra