Freitag, 18. August 2017

Es summt und brummt


 Am Teich blüht jetzt der Blutweiderich und Herbstanemonen Und es summt und brummt rund um die vielen Blüten. Zur Zeit haben es unsere Bienchen sehr leicht, liegt doch die Blütenpracht gleich neben dem Bienenstock.

Ja, und dann schwirrten da noch die Wespen um die Trauben...
...welche ich geschenkt bekommen habe, ganz viele. Die Menge konnten wir unmöglich essen...
was daraus machen? 
...Traubensaft :) 

Und so wird´s gemacht:
Weintrauben abzupfen und in einem Topf mit Wasser auffüllen, bis die Trauben mit Wasser bedeckt sind. Diese lasse ich eine viertel Stunde leicht köcheln. Danach püriere ich das Ganze leicht mit einem Mixstab.
Ich bereite ein Tuch vor, dass ich über ein Sieb lege. Durch das Tuch lasse ich die pürierte Masse in einen Kochtopf laufen. Dies dauert ein wenig... anschließend wringe ich das Tuch noch gut aus.
Den abgefilterten Saft koche ich nochmal mit etwas Zucker (pro Liter ca.50g) auf und fülle ihn in Flaschen ab.
Der Saft ist sehr süß und schmeckt am besten aufgespritzt mit Leitungswasser oder Mineral.



Donnerstag, 17. August 2017

Mein Leben mit DCM

Als dilatative Kardiomyopathie (DCM) wird eine krankhafte Erweiterung (Dilatation) einer oder beider Herzkammern bezeichnet.  
Ungeduldig, verärgert, verzweifelt,...ja, das bin ich manchmal!
Jedes Mal, wenn ich bergauf gehe, wenn ich kurz laufe um noch etwas zu erwischen, wenn ich den vollen Wäschkorb trage, ich staubsauge, bei der Arbeit kleine Kinder herumtrage, alle Arbeiten über Kopf, Radfahren probiere,... und ich sofort Schweißausbrüche bekomme, kurzatmig werde und mir oft schwindig wird ... wenn mir am Nachmittag nach der Arbeit oder am Wochenende am Abend ganz einfach die Energie und Kraft fehlt und mir mein Körper ganz klar signalisiert "ich brauche Ruhe"... ich mich gerne mit Freunden treffen möchte, ich aber manchmal einfach zu erschöpft und müde bin...ist das manchmal sehr zermürbend..." Die Notwendigkeit die körperlichen Belastungen an die Schwere der Erkrankung anzupassen"...verändert mein tägliches Leben.
  "Den erkrankten Herzmuskel kann man bei der DCM nicht durch Belastung trainieren, man muss lernen, seine Reserven ökonomisch einzusetzen"... und das ist gar nicht so einfach und ich überschätze mich immer wieder aufs Neue!
Positive Gefühle hingegen hinterlassen bei mir: Spaziergänge, Fotografieren, Lesen und Schreiben, sie sind ein guter Ausgleich für die Einschränkung der körperlichen Aktivitäten. Leider haben sich meine Krankheitsanzeichen seit der Diagnose letzten Jahres nicht gebessert, aber sie haben sich auch nicht verschlechtert!...positiv Denken :)


Die meisten von euch wissen, dass ich ein sehr positiv denkender Mensch bin! Dennoch möchte ich realistisch bleiben, ohne dabei depressiv zu wirken. DCM ist nicht heilbar und die allgemeinen Prognosen dieser chronischen Erkrankung sind schlecht.
  Die Gedanken, manchmal Worst-case-Szenarien, hinsichtlich meiner Lebensqualität und vorallem Lebenserwartung werden mich höchstwahrscheinlich immer wieder mal einholen.
 Aber ich betrachte seither vieles auch anders und leichter. Schöne Momente und Begegnungen schätze und genieße ich noch mehr. Und wir alle haben keine unbegrenzte Zeit!  

 Meine größte Motivation und Stütze ist meine Familie!

 Alles in allem hatte ich Glück, dass meine Erkrankung erkannt wurde und ich ihr bestenfalls viele Jahre entgegensteuern kann!
So, und nun genug mit der Gedankenkrämerei und Schwarzmalerei...
das musste mal raus!


Seid mir lieb gegrüßt und gebt gut auf euch acht!
Petra

Dienstag, 15. August 2017

Innehalten



Der Fluß und sein Ufer
lassen mich innehalten,
Ruhe fühlen
und tiefe Liebe zum Leben spüren!


Wir haben heute wunderbare Stunden am Traunufer verbracht...
...auch mit so manchen tierischen Begegnungen :)

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 13. August 2017

Einfach öko

...so heißt der Titel meines Rezensionsexemplares. Das Buch unterzieht die eigenen vier Wände und dem Konsumverhalten einem "Ökocheck". Die Autoren wollen aufzeigen, welche Nachhaltikeits- und Einsparungspotentiale es gibt, vor allem welche wirklich Sinn machen und räumen mit so manchem Mythos auf.


Im Klappentext heißt es: 
"Macht es Sinn öko zu sein, wenn der Nachbar es nicht ist? Wo lohnt es sich wirklich etwas zu ändern? Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?"

Laut den Autoren Markus Franken und Monika Götze (beide studierten technischen Umweltschutz) ist dies nicht nötig. Jeder kann ansetzten, wo es ihr/ ihm am besten passt. Mit über 200 plausiblen Tipps wollen sie dies aufzeigen.
Es werden Ideen zum lokalen und fairen Einkaufen präsentiert. Sie beleuchten und hinterfragen unser Essverhalten, unsere Mobilität und unsere Kleidung. Sie zeigen, wo sich Energie- und Stromsparen wirklich lohnen. Sie entlarven so manchen Ökomythos und erklären, gemeinsam mit Experten (Dr. Nico Peach und Dr. Anja Achtziger), wie es besser gehen könnte.
Und vor allem schreiben sie, wie ich so wichtig finde, vom "Umdenken": Neue Werte statt neue Dinge- Mitmachen statt abwarten! Viele, nein nicht alle, leben im permanenten Überfluss.
Wir müssten eigentlich nicht ständig etwas Neues kaufen, denn in jeder Kaufentscheidung steckt ein Abgrund von kleinen und großen Umweltbelastungen. Daher: Gebrauchtes wertschätzen, selber machen, gemeinsam Handwerken! Teilen statt besitzen- Vieles kann geteilt werden und muss nicht mehrfach angeschafft werden. Reparieren statt wegwerfen!

"Dinge solange wie möglich benutzen ist mit wenigen Ausnahmen das Beste!"

Fazit:
Ein durchaus hilfreiches und informatives Buch, dass uns animiert umzudenken... auch wenn uns tagtäglich von manchen Medien versucht wird etwas anderes einzutrichtern. Wir leben doch schon sowas von am Limit...uns bleibt doch gar nichts anderes übrig als umzudenken...manchmal könnte ich an diesen Gedanken doch sehr verzweifeln...doch:

"Wer mehr ändert als andere, wer nachhaltiger lebt,wird zum Vorreiter, führt damit den lebenden Beweis vor, dass ein bescheidenes und verantwortbares Leben möglich und glücklich macht!"


"Einfach öko"
ISBN 978-3-86581-836-2


Ein herzliches  Dankeschön an den oekom- Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 12. August 2017

Goldrute


Mein heutiger Spaziergang führte mich an der, sanft im im Wind wehenden, Goldrute vorbei. Ein paar dieser prächtigen Blütenstängel durften mit nach Hause. In der alten großen Glasflasche (mein neuester Flohmarktfund) platziere ich die vielverzweigten Stängel auf der Terrasse. Immer an meiner Seite das Katertier... neugierig beschnuppert er mein Mitbringsel.

Samstag, 5. August 2017

Hochsommer


Der Hochsommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Temperaturen um die 35 Grad. Und derzeit bin ich sehr froh, wenn ich mich wochentags nach der Arbeit zuhause im Haus aufhalten kann. Das ich einmal sagen würde "Es ist mir zu heiß"...
 Heute habe ich dafür schon die angehmen Morgenstunden mit lesen im Schatten der Pergola verbracht. Der Ausblick von hier ist momentan wunderschön, da man direkt auf ein Sonnenblumenfeld schaut. 
Im Garten blühen nun Sonnenhut, Phlox, Eibisch und die ersten Hebstanemonen. Für Morgen hat die Wettervorhersage Abkühlung versprochen...

Und während der Sohnemann, der nach seiner Ferialarbeit die Ferien, das Mopedfahren, den See oder das Freibad...die absolute Freiheit genießt...und kaum zuhause ist :)
genießt das Töchterlein die Ferien mit langem Schlafen, Musikhorchen und malen...

 

 Ich wünsche Euch heute noch ein schattiges Plätzchen zum Seele baumeln lassen...


Donnerstag, 27. Juli 2017

Wohlfühloase



Lange haben wir überlegt, wie wir den Terrassenboden auf der Südseite des kleinen gelben Hauses gestalten. Und da wir gute Erfahrungen mit unbehandeltem Lärchenholz bei unserer zweiten Terrasse (Westseite) gemacht haben, stand es dann fest, dass wir uns wieder für Holz entscheiden. Und meine zwei geschickten Männer haben ein Wochenende lang fleißig gewerkelt. Die Zwischenräume haben wir mit rundem Kies ausgefüllt. Auch der Wunsch einer Solardusche konnte realisiert werden.
 Wir genießen unser neugewonnene Wohlfühloase im Freien sehr  :)



Freitag, 21. Juli 2017

Kleines Hähnchen

Einige von euch haben sich bei mir erkundigt, wie es unserem Kücken und den zwei Mamas geht.
Sehr gut! Beide kümmern sich nach wie vor aufopfernd um ihr kleines Hähnchen und plustern sich gleichzeitig auf, wenn man dem kleinen Kerl zu nahe kommt.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Ferkelkraut- Wiese statt Rasen

In unserer Wiese blüht seit einiger Zeit das Ferkelkraut. Warum der Korbblütler diesen Namen trägt? Vielleicht weil es Schweine gerne fressen, oder es liegt daran, dass seine Blätter leicht borstig behaart sind. Auf jedenfall sieht es in der Wiese sehr hübsch aus und es ist eine ausgezeichnete Bienenweide.
Als wir unseren Garten vor circa 11 jahren anlegten, hatten wir einen Rasen. Aber allmählich ist aus dem satten, grünen Rasen eine bunte, vielfältige Wiese geworden...und das ist gut so!
Ja, die Geschmäcker  sind verschieden. Aber ich wollte keine Unkrautvernichtungsmittel und Rasendünger verwenden. Dafür wachsen und blühen jetzt viele verschiedene Blumen und Wildkräuter (Spitzwegerich, Schafgarbe, Gundelrebe, Braunelle, Margerite,...) und wir müssen weniger mähen.


Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Montag, 17. Juli 2017

Happiness


In einer Hängematte kann man so richtig schön lesen, entspannen, in den Himmel schauen und  einfach die Seele baumeln lassen.
Das Hängemattengestell (unser "Schiff" wie ich es immer nenne) hat mein Mann gebaut und hat sogar eine Ablagefläche.


Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 16. Juli 2017

Kleine Stempel aus Mohnkapseln


Die keinen Samenkapseln des Klatschmohs eignen sich toll als Stempel... und jede Mohnkapsel ergibt einen etwas anderen Abdruck. Für meine Abdrücke habe ich einfach schwarze Stempelfarbe genommen. 




Freitag, 14. Juli 2017

Juligarten



Sommermohn

Sommermohn und stille Luft,
Ähren wogen, Beerenduft.
Was kann es Schöneres geben
als langsam reif zu werden.

(Monika Minder)



Dienstag, 11. Juli 2017

Rosengallwespe



Dieses seltsame Gebilde ist die Kinderstube der Rosengallwespe.
Die sehr kleine Gallwespe ( man übersieht sie leicht) legt ihre Eier meist an Knospen der Wildrosen ab. Nach der Eiablage wächst die Knospe übertieben stark und es bilden sich vielkammrige, innen verholzte, außen moosartige sogenannte Gallen (siehe Bild oben) hervor. 
Diese Gebilde werden auch  als Schlafapfel oder Rosenschwamm bezeichnet. In jeder Kammer entwickelt sich eine Larve, die sich am Sommerende verpuppt. Die Puppe überwintert. Im Frühjahr schlüpfen meist Weibchen. Die Eier entstehen meist durch Jungfernzeugung, da Männchen sehr selten sind.
Typisch für uns Menschen: Wir sprechen hier doch gleich von einem "Schadbild"... dabei ist der Schaden für die Pflanze nur sehr gering... und für die Gallwespe bedeutet es "Leben"!


Montag, 10. Juli 2017

Ribiselkuchen mit Schneehaube


In einer wolkigen und somit nicht ganz so heißen Stunde habe ich die reifen Ribiseln vom Strauch gepflückt.
Die Kinder wünschen sich einen Ribiselkuchen...natürlich mit Schneehaube :)

Rezept:
für eine runde Springform oder 30x40 cm Blech
5 Eier
100g Staubzucker
1 Prise Salz
1 Packerl Vanillezucker
90g Mehl
90g Speisestärke
50ml Sonnenblumenöl
100g Ribiseln 

Für die Schneemasse:
4 Eiklar 
120g Zucker
100g Ribiseln

Backofen auf 180 Grad 0ber- und Unterhitze vorheizen

Eier, Staubzucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen.
Öl langsam unter ständigem Rühren dazugeben.
Mehl und Stärke unterheben und die Ribiseln vorsichtig beimengen.

Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Für die Schneemasse das Eiklar mit dem Zucker mixen, bis eine cremige Masse entsteht.
Ribiseln behutsam unterheben und auf die gebackene Teigmasse streichen.
Im Backofen bei Oberhitze den Kuchen ca. 200 Grad fertigbacken.


Sonntag, 9. Juli 2017

Miezi

Als wir 2006 in unser kleines gelbes Haus gezogen sind, war sie plötzlich da. Ein schwarzes, langhaariges Zotteltier. Eine stark verfilzte schwarze Perserkatze war jeden Tag auf unserer Baustelle.
Wir fragte uns, wo sie herkam... und weil sie so danach bettelte, gaben wir ihr zu fressen. Wenn es sehr kalt war (und der Winter 2006 war schneereich und kalt) durfte sie im noch nicht fertigen Haus übernachten. Die schwarze Katze mit den leuchtenden gelben Augen bekam von meiner (damals 2,5 Jahren jungen) Tochter den Namen "Miezi". Irgendwann beschloss Miezi ganz bei uns zu bleiben.
Sie war nicht gechipt und war für eine Perserkatze furchtbar verfilzt. Deshalb ließen wir sie unter Narkose scheren. Das Zusammenleben am Anfang war nicht immer einfach. Durch ihr Leben auf der Straße schnappte sie sich alles Essbare und war sehr misstrauisch und eine richtige "Kratzbürste", besonders wenn man sie streichelte und dabei eine unachtsame, schnelle Bewegung machte.... aber mit der Zeit,viel Geduld und der ganzen Aufmerksamkeit, Liebe und Hartnäckigkeit :) der damals kleinen Anna wurde sie zutraulich und zu einer richtigen Schmusekatze.


Heute mussten wir unsere Miezi unerwartet verabschieden....
Und Anna, wer weiß, vielleicht gibt es ja doch so etwas wie "Karma"...dann lebt ihre feine Seele in einem anderen Lebewesen weiter.

Dienstag, 4. Juli 2017

Watschelentenkurzbesuch :)


Nachbars Moschusentenmama mit ihrem süßen Nachwuchs statteten
uns gestern einen Kurzbesuch ab :)

Sonntag, 2. Juli 2017

Sommerregenduft

Wie schön alles glitzert nach einem Regenschauer im Sommer. Die Taglilien und das Seifenkraut verströmen einen zitronig süßen Duft. Barfuß spaziere ich durch das nasse Gras...herrlich dieser Sommerregenduft :)




Donnerstag, 29. Juni 2017

Zwei Mamas


Unsere zwei Hühner haben Nachwuchs bekommen. Ein Kücken für zwei Hennen! Ja, wie es scheint haben Henriette und Gerti beschlossen auf das Kücken gemeinsam aufzupassen. Die Geschichte begann damit, dass beide Hennen gleichzeitig zu glucken anfingen.Henriette saß auf zwei Eier und Gerti auf einem. Leider stellte sich heraus, dass zwei Eier nicht befruchtet waren und keine Kücken geschlüpft sind. Vorgestern saß dann eine kleine wuselige Flauschkugel mit den beiden Hennen im Nest. Am Anfang hatte ich Bedenken, dass sich die beiden um das Kücken streiten könnten und es dabei vielleicht verletzen. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Denn beide kümmern sich vorbildlich um das Hühnerkind und es scheint ihm sehr gut zu gehen. Ich denke mir, da beide die ganze zeitgleiche Brutzeit nebeneinander im Stall verbracht haben, beide nach dem Schlüpfen beim Kücken waren und somit das Kücken die Laute beider Hennen vertraut ist, könnte es wirklich klappen. Und ich bin da auch sehr zuversichtlich :)

Dienstag, 27. Juni 2017

Die weltbeste Waffelbäckerin

Habe ich euch schon erzählt, dass meine Tochter die weltbesten Waffeln macht?
Am Sonntag hat sie uns mit ihren kulinarischen Künsten verzaubert :)


Und während wir auf der Terrasse ratz fatz alle Waffeln verspeisten, machte das Katertier ein Nickerchen unter den Sträuchern. Also wenn es sowas wie Wiedergeburt gibt, dann möchte ich Katze auf dem Land werden. Natürlich bei einer Familie so wie wir :)

So und jetzt verrate ich euch noch Annas Waffelteig:
Voraussetzung: ein Waffeleisen!

3 Eier
100g Zucker
120g Butter
1 Prise Salz
170ml Milch
250g Mehl
 1/2 Pkg. Weinsteinsäure oder Backpulver

PS.: Liebe Lore, danke fürs Aufmerksammachen... habe ich euch doch glatt das Mehl im Rezept unterschlagen!

Sonntag, 25. Juni 2017

Salbei- Salvia officinalis

An einem sonnigen Platz unseres Gartens wächst der Salbei. Für mich derzeit ein Segen, denn die Inhaltsstoffe dieser Pflanze helfen mir momentan sehr :)

  Der Salbei ist eine sehr vielseitige Heilpflanze. Laut Eva Aschenbrenner ist er für "alles" zuständig, seine wirksamen Inhaltsstoffe sind ein Wunder. Und die bekannte bayrische Kräuterexpertin hatte recht: Der Salvia  wirkt abschwellend, adstringierend, anregend und belebend, antibakteriell, auswurffördernd, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend im Mund- und Rachenraum, harntreibend, krampflösend, pilzabtötend bzw. pilzhemmend, schleimlösend und schweißregulierend. Salbei wirkt beruhigend, regt aber auch gleichzeitig an und stärkt den Blutkreislauf. Darüber hinaus soll er die Konzentrationsfähigkeit steigern.

 

Neben einem Teeaufguß (den man nicht über längeren Zeitraum trinken sollte), lässt sich Salbei auch gut in die Küche miteinbauen. Vorallem mag ich Salbeiessig sehr gerne. Dafür muss man nur Salbeiblätter circa 2-3 Wochen in Weißweinessig oder Apfelessig ziehen lassen.

 Anleitung zum Salbeiherz

Freitag, 23. Juni 2017

Wiesensträußchen

Rund um die Apfelbäume wird die Wiese nur selten gemäht. Hier blüht es immer kunterbunt.
 Zur Zeit die lilablütige Braunelle, Weißklee, das gelbe Ferkel- und Pfennigkraut. Vorsichtig gehe ich barfuß durch die Wiese um ein kleines Sträußchen zu pflücken.


Ich wünsche euch für dieses Wochenende
die eine oder andere angenehme Abkühlung in einem See :)


Montag, 19. Juni 2017

Erdbeermarmelade :)

Die Fingerspitzen sind etwas rot gefärbt  ... oh und irgendwie habe ich doch jetzt schon zuviel von den süßen und saftigen Beeren genascht ...aber sie schmecken sooo gut....
... ich bin, bessergesagt ich war im Erdbeerland.
Zuhause habe ich dann köstliche Erdbeermarmelade gemacht.
Ich bin ja jedesmal begeistert von dem schönen Rot der frischen Marmelade.
Töchterlein und Göttergatte bevorzugen die Marmelade fein püriert... und der Sohnemann und ich mögen kleine Erdbeerstückchen darin :)
Wie bevorzugt ihr eure Erdbeermarmelade?


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
 Petra

Sonntag, 18. Juni 2017

Blüten und Blätter

Im Garten blüht jetzt überall in den Staudenbeeten das einfache und das gefüllte weiße Mutterkraut.
Ich mag diese Pflanze sehr, da sie sich immer wieder selbst aussät und Lücken in den Beeten füllt.
Aber auch als Schnittblume in der Vase sieht es sehr hübsch aus. Hier habe ich ein kleines Sträußchen mit dem gelben Pfennigkraut und Blättern des Federmohn kombiniert.





Samstag, 17. Juni 2017

Roasn :)

Ich hatte diese Woche Urlaub und bin ganz schön viel "herumgroast" :) 

"Roas"...bedeutet: Reise, Ausflug
"roasn"... bedeutet auch: gehen, wandern

Und das nicht nur im eigenen Garten...
wo ich am Montag Vormittag die Namensschilder meiner Kräuter erneuerte:



Dann habe ich mir ein paar private naturnahe Schaugärten angesehen und mir einige Inspirationen geholt.



Am Mittwoch habe ich dann Salzburg einen Besuch abgestattet. (Danke, liebe Tante Annemarie...es war ein toller Tag!)


Am Donnerstag besuchten wir in Kremsmünster die Landesgartenausstellung.


...und dazwischen war ich (ich war eine Ewigkeit nicht mehr dort) beim Friseur und habe mir die Haare kurz schneiden lassen ...und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Verlinkt mit: Gartenglück

Montag, 12. Juni 2017

Meister Adebar

Drei Weißstörche haben dieser Tage um 7Uhr Morgens auf dem Feld neben unserem Haus
 ihr Frühstück gesucht :)



Freitag, 2. Juni 2017

Eine Pfingsrose mit dem Namen "Jan van Leeuwen" und eine kleine Blogpause

Sofern ich mich zurück erinnern kann, standen auf meinem Geburtstagstisch, jedes Jahr, neben einer selbstgemachten Sachertorte meines Vaters immer auch ein Blumenstrauß. Entweder ein Wiesenblumenstrauß mit Margerite, Glockenblumen und Gräsern oder ein paar Pfingstrosenblüten.

Seit vorgestern haben auch die Pfingstrosen in unserem Garten ihre ersten Knospen geöffnet. 
Meine Lieblingspfingstrose trägt den Namen "Jan van Leuuwen". Ich mag ihre Einfachheit :)
Aber seht selbst!



Aber auch die klassische rosarote gefüllte Pfingstrose hat ihren Charme, auch in der Vase,
wo sie sich gut halten.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Pfingstwochenende:)
Ich werde eine kleine Blogpause einlegen.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra




Dienstag, 30. Mai 2017

Wasserkefir

 
Vor ein paar Tagen habe ich von einer lieben Freundin eine Wasserkefirkultur bekommen. Zuhause habe ich es gleich selber ausprobiert und einen "Kefiransatz" gemacht.
Wasserkefir ist ein lecker-leichtes  Erfrischungsgetränk für alle, die es spritzig mögen, aber lieber auf künstliche Aromen und Zusatzstoffe verzichten wollen. Als Wasserkefir bezeichnet man aber auch die Kulturen, die man benötigt, um das Getränk überhaupt erst herstellen zu können. Diese sehen aus wie eine Ansammlung kleiner Geleekügelchen. Die Kügelchen bestehen aus Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Diese setzen einen Gärungs- und Fermentationsprozess in Gang.
Sie verstoffwechseln den Zucker und es entstehen Kohlensäure, Vitalstoffe und ein wenig Alkohol. Gleichzeitig vermehren sich die probiotischen Mikroorganismen und gehen in das Wasser über. 
Der leicht herbe, süß-saure erinnert ein bisschen an Most oder an Bitter Lemon. 

Und so wird das Kefir-Getränk gemacht:

1 Liter Wasser
3 Eßlöffel weißer/ brauner Zucker
ca. 3 Esslöffel Wasserkefirkristalle
1 getrocknete Feige
3-4 ungespritzte Zironenscheiben
1 gut gewaschenes Schraubglas/ Einmachglas

 Den Zucker im Wasser auflösen und die Zitronenscheiben dazugeben. Abschließend die getrocknete Feige und die Kefirkristalle zugeben und einmal durchrühren. Das Glas verschließen und an einen warmen Ort stellen.Nach 24 Stunden rührt man den Ansatz (ab besten mit einem Holzlöffel) nochmals gut durch. Nach insgesamt 48 Stunden ist der Kefir fertig. Wenn man den Kefir leichter mag, kann er auch bereits nach 24 Stunden getrunken werden. Dazu gießt man den fertigen Kefirdrunk durch ein feines Sieb in einen Krug. Die Feige und die Zitronenscheiben entfernt man. Die verbleibenden Kefir-Kristalle werden mit kaltem Wasser abgespült und sind bereit für den nächsten Einsatz.
Wichtig: Kefirkristalle sollten nicht mit Metall in Berührung kommen, denn das zerstört die Pilzkulturen!
Den fertigen Kefirdrunk spritze ich gerne mit Sodawasser auf und gebe noch etwas Zitronensaft und Minzblätter dazu.
Aber es gibt hier vielfältige Rezepte.Wasserkefir-
rezepte werden auch in diesem Buch vorgestellt.

http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Kyung__Fermentieren_leicht_gemacht.jpg

Mein Fazit:
Gespritzt mit Mineralwasser finde ich den Kefirdruck sehr lecker und durstlöschend.
Aber ich glaube, man muß aufpassen, dass man nicht allzu viel am Tag davon drinkt!