Freitag, 23. Juli 2021

Und jedem Anfang...

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben!"

(Hermann Hesse)

Jetzt ist es fast schon wieder einen Monat her, dass wir Frodo gefunden haben. Und seht ihn euch an den frechen Piepmatz...

 
 
Ich wünsche euch ein schönes Juliwochenende :)

Samstag, 17. Juli 2021

Vertrauen


 "Ein Vogel hat niemals Angst davor,

dass der Ast unter ihm

brechen könnte.

Nicht, weil er dem Ast vertraut,

sondern seinen eigenen Flügeln."

 

 Seit zwei Tagen ist nun der kleine Grauschnäpper in Freiheit...aber immer in Nähe des Hauses, denn wir erkennen ihn sofort an seinem Rufen. Meist sitzt er im Mirabellenbaum, von dort hat er einen guten Ausblick auf die Pergola und Terrasse. Gestern Abend, als ich nochmals in den Garten ging, ist Frodo auf meine Schulter geflogen und hat nach Futter gebettelt. Also hat er ein paar Mehlwürmer bekommen. Heute ist ein regnerischer Tag und der Grauschnäpper sitzt, gut geschützt, unter der Pergola auf dem wilden Wein. Ich bin glücklich, dass sich dieses kleinen Geschöpf so prächtig bei uns entwickelt hat...

...und ja, wir haben eine Abmachung: Das er nach seiner Reise in den Süden wieder bei uns vorbei schaut!


Sonntag, 11. Juli 2021

Flattermann

Kleines Update: Unserem kleinen Grauschnäpper geht es sehr gut. Er wächst und gedeiht, hat nach wie vor einen ordentlichen Hunger und bettelt, sobald er uns sieht, nach Futter. Seine Flugkünste und Landemanöver werden immer besser. In ein paar Tagen gehts für den Flattermann ab in die Freiheit. Vermutlich wird er noch einige Zeit unsere Nähe suchen. Dennoch bin ich mir sicher, dass sein Freiheitsdrang irgendwann größer wird und es ihn im Herbst in den Süden zieht.




Sonntag, 4. Juli 2021

Ein Vogelkind...

 ...war vor einer Woche samt seinem Nest, vermutlich vom Sturm, auf unsere Einfahrt geweht worden.Das Nest lag verkehrt herum auf dem Schotterstreifen neben der Straße. Es war mir aufgefallen, als ich mit dem Auto vorbeifuhr. Anfangs dachte ich: da liegt ein verdörrtes Grasbüschel. Aber irgendetwas ließ mich hingehen und als ich das Nest umdrehte, saß darunter ganz alleine ein Vogelkind. Ich war überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Es machte einen sehr schwachen Eindruck und keine Vogeleltern weit und breit. Kurzerhand entschloss ich mich, den kleinen Kerl mit ins Haus zu nehmen. Die ersten Tage wurde, ein mit Klopapier ausgelegter Schuhkarton sein zuhause. Ich machte mich bei einer Wildtierstation und im Internet schlau, was so ein Vogeljunges alles braucht. Vogeljunges...ja was für einen Vogel hatte ich da überhaupt gefunden? Ein paar Fotos und ein Vogelforum später, sollte mir verraten, dass unser Findelkind ein sogenannter "Grauschnäpper" ist.

Der erste Tag war kritisch. Wird er sich von seinem Sturz erholen? Wird er fressen? Aber das Vogelkind zeigte Lebenswillen und entwickelte echt Appetit. Mein Mann fing Fliegen und andere Insekten. Am Anfang bekam er circa alle fünfzehn Minuten  vier bis fünf kleine Insekten und Mehlwürmer mit einer Pinzette verabreicht, von fünf Uhr Morgens bis zum Sonnenntergang. Also Vogeleltern sein ist Schwerstarbeit!



Der Vogel bekam auch einen Namen: Frodo. Frodo entwickelt sich prächtig. Mittlerweile ist eine Woche vergangen und Frodo ist in einer kleinen Voliere untergebracht, die am Tag im Garten draußen steht. Der Jungvogel macht im kleinen gelben Haus seine ersten Flatter- beziehungsweise Flugversuche. Schön langsam beginnt er, sich die Insekten die wir im vorsetzen selbst zu schnappen und er nimmt mit Vorliebe ein Wasserbad in einem Suppenteller.

Das Vogerl ist sehr zutraulich geworden. Wenn er selbstständig frisst und gut fliegen kann, werden wir Herrn oder Frau Frodo in die Freiheit entlassen. Ich glaube, lang wird das nicht mehr dauern...


Steckbrief zum  "Grauschnäpper":

dieser wird auch "Grasmücke"... aus dem althochdeutschen "gra-smucka" = "Grauschlüpfer" genannt. Das Gefieder der Grauschnäpper ist graubraun und Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Sie sind in Europa, Afrka und Asien verbreitet und sind Zugvögel. Im Spätsommer fliegen sie von Europa Richtung Afrika. Der Grauschnäpper bewohnt lichte Wälder, Parks und Gärten in Dörfer und Städte. Beim Nistplatz ist er nicht wählerisch und baut sein Nest in Astgabeln, Höhlen, Mauerspalten und Nistkästen. Die Nahrung besteht überwiegend aus Insekten und fangen diese von einem Ansitz aus erspähend.

...So, ich gehe mal wieder den kleinen Zwitscherschnabel füttern...und halte euch auf dem Laufenden...

Sonntag, 13. Juni 2021

Blumen...

Ich liebe den Junigarten. Überall blühen die schönsten Blumen und es duftet nach Sommer. Wie ihr sehen könnt´, folgen mir unsere Zwerghühner auf Schritt und Tritt im Garten. Besonders die kleine Bartzwergdame spaziert gerne mit mir. Na, da war der keine rote Kater am Anfang ein wenig irritiert. Denn sonst ist er es, der mich immer im Garten begleitet.


 

"Eine Blume

 macht sich keine Gedanken,

ob sie mit der Blume neben ihr mithalten kann.

Sie blüht einfach."



Montag, 17. Mai 2021

Die Zwerge erobern den Garten

 

... nein, keine Gartenzwerge, sondern unsere vier Zwerghühner Franzi, Flora, Frieda und Fini dürfen seit ein paar Tage (ausserhalb ihrer Voliere) auch den Garten erkunden. Aber nur wenn ich in der Nähe bin. Denn ich traue dem Falken nicht, der sich oft neben der Voliere auf der Holunderstaude niederlässt. Außerdem muss ich die Zwergis vor so manchem Unfug abhalten. Auf jeden Fall finden sie das alte Regal, den Zinkeimer und das Erdbeerbeet sehr interessant :)