Sonntag, 5. Mai 2019

Mairegen


 
Bevor gestern der Regen wieder kam, habe ich mir Blumen vom Garten ins Haus geholt. Danach habe ich mir es mit Tee und einem Buch gemütlich gemacht. Ich mag diesen Mairegen, der die Natur wie von Zauberhand, in ein sattes Grün gefärbt hat.


 Ich wünsche euch einen gemütlichen Sonntag, Petra

Mittwoch, 1. Mai 2019

Buchvorstellung: Auf offenem Feuer Grillen, Braten, Kochen

Als wir 2006 anfingen unseren Garten zu gestalten, war eines der ersten fixen Elemente eine Feuerstelle. Für uns gab es an den Wochenenden nichts Schöneres, als mit den Kindern ein Lagerfeuer zu machen, herrlich duftendes Steckerlbrot zu backen, stundenlang um das Feuer herum zu sitzen, mit der Gitarre zu spielen und zu singen.
 Als Kind verbrachte ich die Ferien oft auf einer Almhütte nähe des Wolfgangsees. Fast jeden Abend machten die Erwachsenen auf der "Rußbacheralm" ein großes Lagerfeuer, an dem dann die ganze Familie (Eltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen) rundum saß. Später, als Jugendliche, liebte ich die Lagerfeuerstunden im Feriencamp in Dö.

Seit Jahrtausenden geht für die Menschen eine ganz besondere Faszination vom Lagerfeuer aus: es spendet Wärme, Geborgenheit, Sicherheit und Nahrung. Das Gefühl, stundenlang in ein Lagerfeuer zu schauen, den Duft des Feuers zu riechen, das Knacken der Holzscheite zu hören und
die Wärme der Flammen zu spüren.

Carsten Bothe hat seine Leidenschaft, Kochen auf dem offenen Feuer, zu Buche gerbracht.
Und er zeigt auf, dass man am offenen Feuer weit mehr als Würstel oder Folienkartoffel zubereiten kann. Er zeigt vorab, wie man am besten einen Lagerplatz zum Kochen gestaltet. Genauestens und reichlich bebildert führt er verschiedenste Garmethoden und Gerätschaften in dem Buch auf. 
Braten in heißer Asche, Grillen in und über der Glut, Braten am Spieß, Backen am Lagerfeuer, Kochen im Kessel, Kochen mit einem Dutch-Ofen und einem Erdofen.


Fazit:
Wenn man das Buch anschaut, würde ich am liebsten gleich nach draußen gehen und ein Feuer an der Lagerfeuerstelle entfachen. Das Hühnchencurry-Rezept im Dutchoven ist echt toll!
Und das Buch hat in mir einfach viele schöne Erinnerungen hervorgerufen :)


Auf offenem Feuer Grillen- Braten- Kochen
von Carsten Bohte
ISBN 987-3-7020-1297-7
Leopold Stocker- Verlag

Sehr herzlich bedanken möchte ich mich beim Leopold Stocker- Verlag, der mir dieses
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.




Dienstag, 30. April 2019

Gundelrebenkranz

Die Nacht vom 30. April auf den 1.Mai wird Beltane oder auch Waldpurgisnacht genannt. Der 1.Mai liegt zwischen der Frühlings Tag- und Nachtgleiche und der Sommersonnenwende. Beltane bedeutet auch das "Fest der strahlenden Sonne". Es ist eine Ode an das Leben und die Liebe.
Eine wichtige Bedeutung spielt in dieser Zeit auch die Gundelrebe. In früheren Zeiten hat man Kränze daraus gebunden, um sich vor Bösem zu schützen und angeblich wird man, den Kranz auf dem Kopf getragen, hellsichtig...vielleicht sollte ich das doch einmal auch versuchen :)
Auf jeden Fall finde ich, dass die Gundelrebe ein Kraut mit vielen tollen schützenden und heilenden Eigenschaften ist. Hier habe ich schon mal darüber geschrieben!


Samstag, 27. April 2019

Blütenmeer



Zur Zeit blühen fast alle Bäume im Garten zur selben Zeit. Kirschbaum, Apfelbaum, Birnenbaum, Kriacherlbaum und die japanische Zierkirsche mit ihren rosa Blüten im Vorgarten.
Das ist natürlich ein Fest für die Bienen. Ich habe mir heute ein paar Blüten der Zierkirsche ins Haus geholt und zusammen mit Rindenstückchen von einem Strauch der Deutzie arrangiert.

 Im Teich sind noch immer die Grasfrösche anzutreffen. Ihr Nachwuchs, die kleinen Kaulquappen, tummeln sich scharenweise im flachen Uferbereich.

 
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Montag, 25. März 2019

Selbstgemachte Nudeln

 
Mein Lieblingsgericht?
 Eindeutig selbstgemachte Nudeln mit Bärlauchpesto!

Zutaten für den Nudelteig: 600g glattes Weizenmehl, 2 Eier, 2 Eßlöffel Öl und 1/4 Liter kaltes Wasser

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, diesen etwas einölen und im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde rasten lassen. 

Fürs Bärlauchpesto: zwei handvoll gewaschenen Bärlauch in dünne Streifen schneiden und in ein Schüsserl geben. Salz, gehackte Mandeln dazu und mit etwas Öl zu einer cremigen Konsistenz verrühren.

Nun den Teig in Stücke schneiden, diese etwas ausrollen, anschließend durch die Nudelmaschine ziehen und die Teigblätter in Streifen schneiden.
Wasser zum Kochen bringen und die Teigstreifen circa zwei Minuten darin fertig garen lassen. Danach die Nudeln mit einer Kelle herausschöpfen und mit Bärlauchpesto und Parmesan servieren.

 

 Beim Anblick der fertigen Nudeln hab´ ich meine Reichersberger- Oma in Erinnerung.
 Natürlich adrett gekleidet mit einer geblümten Kleiderschürze, wie sie in ihrer kleinen Küche stand, angestrengt und gekonnt den Nudelteig mit dem Nudelwalker ausrollte und ihr meistens dabei eine kleine dauergewellte Locke ins Gesicht hing...

 Seid mir lieb gegrüßt,
Petra

Montag, 21. Januar 2019

Ein Oldtimer unter den Küchengeräten



Was postet sie jetzt da für ein Bild?
Ich zeige euch heute mein ältestes, elektrisches Küchengerät: Eine Moulinette von Moulinex.
Warum ich sie euch zeige? Ganz einfach, dieser orange Häcksler ist schon mindestens so alt wie ich. Wie alt ich bin? Jahrgang ´76 :) Dieses Retro Küchengerät habe ich immer wieder mal in Verwendung: Mal mahle ich Zucker zu Staubzucker und auch so manches Pesto entseht mit Hilfe dieser Moulinette. Ich weiß noch gut, wie meine Mama früher in der Vorweihnachtszeit die Nüsse für die Kekserl darin gerieben hat und ich auch ein paarmal draufdrücken durfte. Ich finde es erstaunlich, das dieses Küchengerät nach all den Jahren noch immer einwandfrei funktioniert. Und ich möchte erwähnen, dass dieses Teil auf jeden Fall zu den guten Plastikprodukten gehört (weil langlebig und wiederstandsfähig). Vielleicht ist es ja Zufall, das die Moulinette so lang funktioniert. Auf jeden Fall hat sich dieser orange Oldtimer einen Blogeintrag verdient!

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 20. Januar 2019

Geniale Resteverwertung - Fluffige Duschcreme

 Habt ihr manchmal Seifenreste? Dann habe ich eine tolle Idee für euch. Das sogenannte "Duschschmusis", einer fluffigigen Duschcreme aus Naturseifenreste.

Man nehme:
1Teil fein gersaspelte Reste von Naturseifen

  1 Teil (Pflanzen-)Wasser
(ich verwendete Tee von der Schokominze)
 2 Teile Öl nach Wahl 
Ein paar Tropfen von einem guten Ätherischen Öl (ich verwendete Pfefferminze)
 
Die Seifenstückchen gemeinsam mit Wasser erwärmen und auflösen.In die Masse das ätherische Öl
dazugeben.
Dann die Masse mit dem Öl so lange mixen, bis eine fluffige Masse entstanden ist.

Die Herstellung ist einfach und wie Schlagobersschlagen :)
 Die Farbe der Duschcreme kann je nach Seifenreste variieren.


Das ist doch eine geniale Resteverwertung und noch dazu im Glas abgefüllt, 
ganz ohne Plastik auskommt:)
Die Idee dazu stammt aus diesem Buch: