Samstag, 29. Oktober 2016

Gefilztes Sitzdackerl


Lange habe ich schon nichts mehr gefilzt. Und als ich die Tage Filzwolle in meinen Händen hielt, wusste ich: Heute wird gefilzt!
Ich wusst auch schon was: Eine Sitzunterlage die man zusammenrollen kann, 
gut in jedem Rucksack Platz hat und bei jeder Rast für einen trockenen und warmen Popo sorgt :)

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Mooskugel im Schmalztopf



Diese Mooskugeln sind recht einfach zu machen: 
Man nimmt einfach Zeitungspapier und knüllt ein paar Seiten zusammen, sodaß eine Kugel daraus entsteht. Dann legt man vorsichtig Moosstücke darauf und fixiert das Ganze mit dünnen  Blumendraht. Der Vorteil bei der Papierkugel, man kann das Moos auch wässern und es bleibt grün, wenn es nicht sowieso vom Regen gegossen wird. 
 Meine Mooskugeln haben in alten Schmalztöpfen Platz genommen und ich habe sie noch mit Eichelkappen geschmückt.

Ich freue mich nun auf ein paar Tage Urlaub und wünsche euch eine gute Zeit. 
Seid mir lieb gegrüßt, Petra
 

Sonntag, 23. Oktober 2016

Oktoberimpressionen aus dem Garten



  "Kalt aber sonnig", so war das Motto des gestrigen Tages!

Ich kann mich gar nicht sattsehen an dem schönen Herbstlaubs im Garten und in der Umgebung.
Vorallem haben es mir die orange-roten Blätter der Felsenbirnensträucher (zu sehen im Hintergrnd des mittleren Bildes) angetan.
Das Holzlattenmännchen ziert schon mehr als zehn Jahren den Eingangsbereich unseres Hauses. Mein Sohnemann, damals fünf Jahre alt, hat das Männchen gemacht. Das "Bin im Garten- Schild" kam später dazu.
 Gestern hat das Holzmanderl eine neue, aktuelle Frisur von meiner Tochter erhalten :)

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Sonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Eingelegte Rotweinbirnen



Zutaten für 16 Birnen:

3-4 Einmachgläser

Birnen im Ganzen lassen, schälen und Stiel nicht entfernen
2 Bio- Zitronen
3 Liter leichter Rotwein
600g Zucker
4 Zimtstangen

Zitronen in Scheiben schneiden und mit dem Rotwein, dem Zucker und der Zimtstangen zum Kochen bringen und circa zehn Minuten leicht köcheln lassen.
Die Zitronenscheiben aus dem Rotwein entfernen und die Birnen in denWein geben, so dass sie gut mit Flüssigkeit bedeckt sind. Zugedeckt ein bis zwei Minuten dünsten. 
Dann die Birnen herausnehmen und in ein Weckglas schlichten und mit dem heißen Rotweinsud
übergießen. Die Birnen müssen komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein.

Wie es mit der Haltbarkeit aussieht, weiß ich selbst noch nicht. Aber lange werden die Gläser nicht im Vorratskammerl stehen :)

Dienstag, 18. Oktober 2016

Erdäpfelgulasch


"Mama, kannst du bitte wieder mal Erdäfelgulasch kochen?"
Na, sehr gerne! Ein "einfaches", aber sehr leckeres Gericht, vorallem in der Herbstzeit.
Und noch dazu, wenn man im Oktober draußen auf der Terasse im Sonnenschein Mittagessen kann...


Rezept:

1,5 Kilo Erdäpfel,
3 Zwiebel
etwas Olivenöl
2 Karotten 
1 gelbe Rübe
1 Petersilienwurzel
1/2 Knolle Sellerie
1 Liter Wasser
 
Gewürze:
3 EL Paprikapulver (edelsüß)
1 Lorbeerblatt
Salz,Pfeffer,Curry,
Bohnenkraut und Majoran

Zwiebel und Erdäpfel schälen und würfelig schneiden.
Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie ebenfalls klein schnipseln.
Zwiebel mit etwas Olivenöl anschwitzen und dann das restliche Gemüse dazugeben.
Mit Wasser aufgießen und mit den restlichn Zutaten nach Geschmack würzen.
Immer wieder gut umrühren und
das Ganze so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind. 
( Wer es gerne deftig mag, kann noch Debreziner dazgeben.)

Sonntag, 16. Oktober 2016

Edelkastanienwald

Heute hat uns die Sehnsucht an einen wunderschönen Platz geführt- an den Attersee (circa eine halbe Autostunde von uns entfernt) - dort haben wir mal fünf Jahre gewohnt... die Kinder haben ihre ersten Schritte dort gemacht und mein Mann und ich haben dort geheiratet.

Das Ziel unserer Atterseeumrundung mit dem Auto war der Ort Unterach am Attersee.
In Unterach, am Abhang der Mondseer Flyschberge befindet sich ein circa 3.500 Hektar großen Rotbuchenwald mit einem hohen Anteil an Edelkastanien. Die ältesten dieser Bäume sind bis zu dreihundert Jahre alt.
Einzigartig daran ist, dass in keinem Gebiet nördlich der Alpen die Edelkastanien ihre volle Reife erlangen außer hier in Unterach am Attersee.


Und unser fleißiges Suchen und Sammeln wurde auch belohnt: Heute Abend gibt es bei uns Butterbrot und gebratene Maroni ...und die schmecken gewiss besser als die gekauften :)

Freitag, 14. Oktober 2016

Wochenende :)


Momentan holt mich immer wieder die Müdigkeit ein und nach der Arbeit schlafe ich meist eine Stunde. Die 35 Stunden- Arbeistwoche (ja, noch immer mit Defiweste) ist doch sehr anstrengend für mich und ich bin zugegeben sehr froh, wenn Wochenende ist um wieder Kräfte sammeln zu können.

Gestern konnten wir, mit etwas Sonnenschein im Gesicht, Birnen und Äpfel von unseren Bäumen ernten. Die Birnen möchte ich als Rotweinbirnen einkochen und aus einem Teil der Äpfel machen wir Apfelmus. Ein Apfelmus mit nur Äpfel und Zimt :)

Im Garten blühen die verschiedensten Herbstanemonen und so manche Rose beschenkt uns noch mit Blüten.Von den gelben Sonnenhutblüten sind nur mehr die schwarzen, kugeligen Samenstände übrig. Und der wilde Wein, der unsere Terassenpergola erklimmt, zeigt sich im schönsten Rot.

Ich wünsch´ euch ein erholsames und kuscheliges Wochenende!

Verlinkt mit: Friday- Flowerday

Montag, 10. Oktober 2016

Aussabochane Opfiradl :)

Der Herbst ist da. Es ist oft neblig, die Temperaturen wandern schon des öfteren unter zehn Grad und die Tage sind kürzer. Und da braucht mal manches Mal Seelenfutter. Ich spreche nicht von Schokolade (obwohl die zugegeben auch sehr köstlich schmeckt und der Seele gut tut), sondern von herausgebackenen Apfelringen = oberösterreichisch: "aussabochane Opfiradl".


Dafür werden geschälte Apfelringe in Palatschinkenteig getunkt und in Buterschmalz goldgelb
herausgebacken.
(Für den Teig: 1/4 Liter Milch, 1 Ei, 3 EL Zucker, 150g Mehl) 
 Die fertig gebackenen Apfelringe sollte man auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Staubzucker und Zimt bestreut servieren.
Ja zugegeben, ein sehr kalorienreiches Rezept um Äpfel zu verarbeiten ...aber unglaublich lecker und ein wahrhaft wärmendes Seelenfutter.

Ich wünsch´ euch eine schöne Woche!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension: Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen

Als ich den Titel dieses Buches las war meine Neugier geweckt:
"Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen"


Markus Bogner ist Bauer. Zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern bewirtschaftet er den "Boarhof" (einen Biobauernhof am Tegernsee) mit zehn Hektar Land und damit viel weniger als das, was man angeblich braucht, um als Landwirt davon leben zu können. Trotzdem (oder gerade deshalb!) ist ihr gepachteter Hof gesund und floriert: Schweine suhlen sich im Dreck, Brot wird gebacken, im Gemüsegarten herrscht Vielfalt ...wirtschaftlich steht er weit besser da, als viele Kollegen, die auf Masse setzen.

"Alle sagten, das funktioniert so nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht."... Dieser Spruch ist gar nicht weit hergeholt, denn in diesem Spruch steckt ein Großteil der Geschichte von uns hier auf dem Hof....

 Der Boarhof ist keine standartisierte, sondern vielfältige Landwirtschaft und ein sogenannter Vollerwerbsbetrieb. Das heißt, das Einkommen, das die Bogners in ihrer Landwirtschaft generieren, ist ausreichend, um davon als Familie ihr Auskommen zu haben.
Bogner ist sich sicher, dass in seiner Art der Landwirtschaft - kleinbäuerlich, exprimentierfreudig und ökologisch- die Keimzelle für eine bessere Welt steckt. Eie Welt ohne Hunger, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.


"...Markus Bogner ist einer, der mit Verbundenheit zu Mensch und Natur mit Herz, Hirn und Hausverstand lebt. er lässt uns miterleben, wie er als Bauer mit der Natur umgeht und was er von der Natur lernt. Markus ist nicht nur ein kluger Landwirt, er ist auch ein Weltbürger, der seine Verantwortung wahrnehmen will..." 
 Aus dem Vorwort von Heini Staudinger
Geschäftsführer der Waldviertler Schuhwerkstatt

Fazit:

Bogner schreibt offen und ehrlich, was er über den internationalen Agrarsektor denkt und was er verändern möchte und das imponiert mir sehr!

"Wir brauchen einen Wandel unserer Denkmuster. Wir müssen weg von dem Streben nach immerwährendem Wachstum. Stattdessen müssen wir erreichen, die vorhandenen Ressourcen optimal auszunutzen und dabei unsere Lebensgrundlagen nicht zu zerstören...."

In diesem Buch findet man viele Inspirationen, Anregungen und Tipps, wie man sein Leben selbst in die Hand nimmt und wie gut es tut, mit der Natur zu arbeiten und zu leben....
denn wir wissen längst, wie es anders geht...und wir - jeder von uns - sollte(n) handeln! 



Ein herzliches Dankeschön an den Oekom- Verlag,
 der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!