Freitag, 30. Oktober 2015

Mooskugeln



Gestern habe ich einige Mooskugeln als Deko gemacht.
Man nimmt einfach Zeitungspapier und knüllt ein paar Seiten zusammen, sodaß eine Kugel daraus entsteht. Dann legt man vorsichtig Moosstücke darauf und fixiert das Ganze mit dünnen (grünen) Blumendraht. Der Vorteil bei der Papierkugel, man kann das Moos auch wässern und es bleibt grün, wenn es nicht sowieso vom Regen gegossen wird. 

Ich mag Mooskugeln, sie sind sehr vielseitig und man kann sie zu jeder Jahreszeit umdekorieren.
 Zu Helgas Friday Flowerday schicke ich heute ein herbstliches Arrangement ebenfalls mit einer Mooskugel. Das Blumensträußchen besteht aus Früchtständen des Wilden Weins, Akeleiblätter und weißen Herbstanemonen. Die roten Zwieberl runden das Ganze farblich ab. 

Marie, unsere jüngste Henne (mit dem kaum sichtbaren Kamm)
 fand auch großen Gefallen an den Mooskugeln :)

Montag, 26. Oktober 2015

Guten Morgen...



 Ich habe die "Uhrzurückdreherei" gestern halbwegs gut verkraftet. War halt schon um 5 statt um 6 Uhr morgens munter!!!
Am Vormittag habe ich das Dach vom Hühnerhaus sauber gemacht. Unsere Hendlbande hat die Angewohnheit nicht im Stall zu schlafen, sondern auf dem Dach, selbst wenn´s regnet. Naja, ich denke mal, wenn es ihnen zu kalt wird, werden sie schon in den Stall ziehen.
(Vom Dach aus lässt es sich außerdem auch besser frühmorgens krähen!)
 Wir haben dann um 11 Uhr schon zu Mittag gegessen und sind, bevor es gestern zu regnen begann, noch eine lange Runde im Wald spaziert.
 Danach hab´ ich das Päckchen für Yvonne (Giveaway) hergerichtet und mir eine Haferl Lieblings-Tee
( liebe Nicole, genau um 16:00 :) ) zubereitet.
Und den Rest des Tages hab´ich auf der Couch verbracht, war ja eh schon so bald finster :)

Heute ist bei uns in Österreich Nationalfeiertag,
somit ein Feiertag und schulfrei. In ein paar Stunden werden wir uns mit Freunden zum "Genussspechtln" aufmachen.
Dabei handelt es sich um eine 11km lange Rundwanderstrecke, bei der man immer wieder mal bei Bauernhöfe und Betriebe in unserer Region vorbeikommt und sich diese ansehen kann. Es gibt eine Schnapsbrennerei, einen Gemüsebetrieb, einen Kräuterhof und vieles mehr.
Ich bin schon sehr gespannt und werde euch sicher das ein oder andere Foto zeigen können.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Im Bann der Bären

Mittlerweile schon eher selten, liegen wir (mein Sohn, meine Tochter und ich) gemütlich auf der Couch. Ich lese vor und sie horchen gespannt zu... echt, seltenheitswert :)
Grund dafür ist dieser Bildband von National Geographic:

Der Autor:
Andreas Kieling 1959 geboren, floh er 1976 aus der DDR und bereist seither die Welt.
Heute lebt er als vielfach preisgekrönter Tierfilmer mit seiner Familie in der Eifel.
Er ist vor allem durch die ZDF-Serien "Terra X": "Kieling- Expedition zu den letzten ihrer Art" und 
"Kielings wilde Welt" bekannt. Zuletzt erschienen die Bücher:"Durch Deutschland wandern" und "Maikäfer können am längsten".

Zum Buch:
Es war die Wildnis Alaskas, die Deutschland bekanntesten Tierfilmer Andreas Kieling geprägt hat.
Seitdem er 1991 den Yukon River im Kanu befuhr, lebt er im Bann des hohen Nordens.
Er bestieg den Mount McKinley, den kältesten Berg der Erde, mit kompletter Filmausrüstung.
Wochenlang harrte er bei den Eismassen in der Glacier Bay aus, nachdem eine Flutwelle seinen Proviant mit sich gerissen hatte. Er zog durch die Tundra, wo er als Erster den Kampf zweier Moschusochsen filmte, lebte mit den Inuit in Point Hope zusammen und segelte mit Sohn Erik an der stürmischen Küste der Aleuten entlang: immer auf der Suche nach den Giganten Alaskas, den Grizzlys.
Kaum jemand ist so vertraut mit ihnen wie Kieling, der einzelne Bären jahrelang 
beobachtet hat. Dieser Band enthält die besten Fotos und Spannensten Geschichten aus fast 25 Jahre in Alaska. 
Nur wer sich dieser Landschaft und ihren Tieren mit solcher Leidenschaft widmet, kann so authentisch von seinen Abenteuern schreiben.


"Ich hatte mich unsterblich in dieses Land verliebt. Wieder zu Hause hörte ich in meinen Träumen die Stimmen der Wildnis, das Heulen der Wölfe, das Atmen der Bären, den Schrei der Adler, und ich konnte es kaum erwarten, nach Alaska zurückzukehren." 


 Fazit:
Am besten hat mir und meinen Kindern das Kapitel : "Vater und Sohn bei den Grizzlys" gefallen. Hier erzählt Kieling über die Expedition zu den Aleuten zusammen mit seinem damals neunjährigen Sohn. Drei Monate segelten beide von Bucht zu Bucht, lebten in unmittelbarer Nähe von Grizzlys und erlebten so manches Abenteuer.
Ein wunderschöner Bildband mit vielen abenteuerlichen Erzählungen und einer Liebeserklärung an Alaskas Tierwelt. 


Im Bann der Bären von Andreas Kieling
National Georaphic
1. Auflage, Erscheinungsjahr: Sept. 2015
Gebundener Einband, 218 Seiten
ISBN: 978-3-86690-440-8

Herzlich bedanken möchte ich mich beim "Piper Velag", der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 24. Oktober 2015

Verlosung des Giveaways

Aus dem Lostopf hat meine Tochter

Yvonne Zaugg
vom Blog:
"Atelier Wichtelhüsli"
gezogen.

Herzlichen Glückwunsch!
(Liebe Yvonne, bitte teile mir deine Adresse unter: pklein3@gmx.at mit, damit ich dir den Nussknacker schicken kann.)

Danke,
 an alle anderen Leserrinnen die mitgemacht haben!

Freitag, 23. Oktober 2015

Freitags gibt´s Blumen...


Von meinem täglichen Gartenrundgang habe ich weiße Anemonen, Schilfblüten, vertrocknete Schilfblätter, ein paar verschrumpelte (mit Flechten übersehene) Apfelbaumästchen und ein Weinblatt mit ins Haus genommen und in der Glasvase arrangiert.

Ps.: Morgen findet die Verlosung meines Giveaways statt :)

Verlinkt mit: Holunderbluetchen

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Ein duftendes Herz

Die Tage habe ein Herz aus zusammengerollten bunten Herbstblättern in einer Zeitschrift entdeckt. Die Idee hat mir gut gefallen und hab´das gleich selber ausprobiert. Statt des Herbstlaubes habe ich Salbeiblätter verwendet. Ich glaube diese halten länger und vorallem duften sie herrlich.



Für das Herz rollt man einzelne Salbeiblätter zusammen, und fädelt sie auf ein Stück Blumendraht (circa 30cm) nach einander auf.  Für die kleineren Herzen (damit die Röllchennicht zu groß sind) habe ich die zusammengerollten Blätter auseinandergeschnitten. Danach dreht man den Draht an den Enden zusammen, macht mit den Enden eine kleine Schaufe, damit man eine Schnur daran befestigen kann. Dann biegt man vorsichtig das Ganze zu einem Herz.

Jetzt hab´ ich noch viele kleine Herzen für euch!
Ich möchte mich mal herzlich für all´eure Besuche und lieben Kommentare bedanken :)


(Erkannt? Das sind die herzförmigen Samenschötchen des Hirtentäschelkrautes.)

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Igelhotel

Heute Nachmittag kam für ein paar Stunden die Sonne raus und es zog mich in den Garten. Der rote Wilde Wein an der Hausmauer lässt nun all seine Blätter fallen. Der Kirsch- und der Pfirsichbaum sind schon fast kahl. Während meines Streifzug durch den Garten folgt mir unsere Hühnerbande...ganz zum Leidwesen von Findus, der heute auch mit von der Partie ist und noch immer einen großen Respekt vor dem Federvieh hat :)
Später hat es sich der Kater auf dem Baumhaus gemütlich gemacht, wo er mich beim Bau eines neuen Igelhotels genau beobachten konnte.


Für das Igelhotel habe ich alte Ziegel (3mal 2 Ziegel, zwei Reihen hoch) aufgestellt. Der Eingang ist circa 10 cm hoch und breit, damit kein anderes Tier ( zb. Katze) durchkommt. Für das Dach habe ich eine alte Fallschutzmatte benutzt und das Ganze mit Stroh befüllt. Außen herum habe ich das Quartier noch mit Laub und Äste bedeckt. 
Wer weiß, vielleicht zieht ja heuer noch ein Igel ins Hotel.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Krautwickler

Meine Schwiegereltern kommen ursprünglich aus Siebenbürgen, sind aber schon als Kinder (nach einer beschwerlichen Flucht) nach Österreich gekommen. Was die Siebenbürger mitbrachten, war ihre typische Küche und jede Familie hat spezielle Rezepte. So machen meine Schwiegermama und ihre Schwester gerne Krautwickler.

 Für die Krautwickler muss man Weißkrauthäupel vorher einlegen, also saures Kraut. Am Donnerstag habe ich mich zum ersten Mal darübergetraut und selbst Krautköpfe eingelegt:

 


Zutaten:
 schöne, feste Krauthäuptel, Salz, Dill, Bohnenkraut, Kren und Wasser. 
Natürlich auch ein großes Gefäß (Faß) zum Einlegen.

Die ersten (schmutzigen ) Blätter der Häupel entfernen.
Den Strunk mit einem Messer herausgeschneiden und mit Salz füllen. 
Auf den Boden des Fasses gibt man etwas Dill, Bohnenkraut und Kren.
 Dann werden die Häuptel mit der Öffnung nach oben, so daß das Salz drinnen bleibt, ins Faß geschichtet.. Nach jeder Schicht Krauthäuptel kann man noch eine Hand voll Salz dazugeben. Wenn es zu wenig Salz ist, wird das Kraut zwar schneller sauer, aber sehr schnell weich. 
Das Ganze beschwert man nun für circa 24 Stunden mit einem Holzbrett und einem Stein und lässt es ruhen.

Dann wird das Faß mit kaltem Wasser gefüllt, gibt noch Dill und Bohnenkraut dazu und beschwert das Kraut so, daß alles unter Wasser ist.
Nun sollte man jeden Tag das ganze einmal umrühren und kontrollieren ob das Kraut unter Wasser ist.
Ich habe mal mit sechs Krauthäupel begonnen. Davon einen halbiert um die Häupel im Faß gut zu "verankern", damit sie später nicht schwimmen.

In ein paar Wochen, so um die Weihnachtszeit, sollte das Kraut fertig sein um Krautwickler daraus zubereiten zu können!

Fortsetzung folgt! Hoffentlich :) 
Vorschau: So sehen die fertig gekochten Krautwickler aus (Foto vom letzten Jahr).


Samstag, 17. Oktober 2015

Das verborgene Leben des Waldes


Ich möchte euch heute das etwas andere Buch für alle Wald- und Naturliebhaber vorstellen:

Der Autor:
 David Haskell lehrt als Professor für Biologie an der "University of the South" und lebt in Tennessee.
Neben wissenschaftlichen Arbeiten hat er Essays und Gedichte veröffentlicht. 
Für das Buch: "Das verborgene Leben des Waldes" erhielt er 2013 den "Best Book Award" der National Academies und war Finalist beim "Pulizer-Preis".
Der Autor hat übrigens auch einen eigenen Blog: http://dghaskell.com/


Das Buch:
Die Welt in einer Nussschale:
Über ein Jahr hat Biologe David Haskell einen Quatratmeter altgewachsenen Wald in Tennessee bis ins Detail beobachtet und studiert. Ausgerüstet nur mit Objektiv, Lupe und Notizbuch,
Zeit und Geduld, richtet er seinen Blick auf das Allerkleinste: Flechten, Moose, Tierspuren oder einen vorbeihuschenden Salamander, Eiskristalle oder die ersten Frühlingsblüten. 
Und entfaltet mit dem Wissen des Naturforschers und der Beschreibungskunst eines Dichters ein umfassendes Panorama des feingewobenen Zusammenlebens in einem jahrhundertalten Ökosystem.
Eine Mischung zwischen Wissenschaft und Poesie, die die Natur in ihrer Komplexität und Schönheit erfahrbar macht.  

"Kann der ganze Wald durch ein kleines beschauliches Fenster der Bäume, der Blätter
und Wälder erkannt werden?"

 Einen vollständigen Jahreskreislauf lang beobachtete der Biologe ein Fleckchen Urwald.
Es ist kein gewöhnliches Sachbuch. Es sind Tagebuchauszüge, geschrieben von einem Biologen mit einer poetischen Ader und einer Neugierde und Genauigkeit eines Wissenschaftlers, der durch akribische kleine Beobachtungen große Erkenntnisse folgen lässt.
Haskell erzählt anschaulich von Geheimnissen der Evolution, der Genetik, dem Ökosystem, der Naturheilkunde,... bis hin zum Klimawandel und vergleicht sein Fleckchen "Grün"
mit dem Mandala tibetischer Mönche. 

"Ich glaube, dass eine Mandala- große Waldfläche uns alle ökologischen Geschichten des Waldes erzählen kann. Vielleicht zeigt sich die Wahrheit des Waldes sogar klarer und eindringlicher, wenn wir nur einen einzigen Fleck betrachten, als in Siebenmeilenstiefeln ganze Kontinente zu durchqueren, von denen wir eigentlich nichts sehen." (aus dem Vorwort)


 Mein Fazit:
Zugegeben, die ersten Seiten waren nicht leicht für mich zu lesen. Jede kleinste Ablenkung und ich musste den Absatz nochmals von vorne beginnen. Aber mit Kapitel für Kapitel tauchte ich in die komplexe Welt dieses Kreises ein...

...und ich freue mich ehrlich gesagt schon auf meinen nächsten Waldspaziergang,
bei dem ich sicher noch etwas langsamer gehen und noch genauer schauen werde! 

Das verborgene Leben des Waldes von David G. Haskell
Das Buch wurde aus dem Englischen von Christine Amman übersetzt.
Gebundene Ausgabe, 328 Seiten
Verlag Antje Kunstmann
ISBN 978-3-95614-061-7

Ein herzliches Dankeschön an den Kunstmann- Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Freitag, 16. Oktober 2015

Mit Glück überschüttet


"Der Herbst ist ein zweiter Frühling,
wo jedes Blatt zur Blüte wird."
(Albert Camus) 

Die letzten Blumenzwiebel für das kommende Frühjahr sind gesetzt und jetzt heißt es einfach den  rot- gelb- orange getupften Herbstgarten zu genießen und in einer kuscheligen Decke eingehüllt  auf dem Sofa Bücher lesen und Tee trinken :)

Schaut mal, was wir auf einem unserer Waldspaziergänge gefunden haben: ein altes Hufeisen.
Anna hat mir "fachmännisch" erklärt, dass man ein Hufeisen in "U-Form" aufstellt, damit ganz viel Glück hinein kann. "Und wenn du mal etwas Glück brauchst, dann schüttest du einfach etwas aus dem Hufeisen über deinem Kopf aus." :)
 So hat mein Töchterlein ein Hufeisen direkt neben unserem Hauseingangsbereich platziert, da kann man sich das Glück direkt abholen....Jaja, Glauben versetzt Berge :)

Ich wünsche euch und euren Lieben ein gemütliches Wochenende!

Verlinkt mit:
und "Bunt ist die Welt" bei   Lotta liebt blau

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Wilde Cracker


Wie schon hier erwähnt, habe ich heuer wieder viele Nachtkerzensamen ernten können.
Heute habe ich knusprige Cracker damit gebacken.

 

Zutaten:
300g Dinkelvollkornmehl, 10 Eßlöffel Olivenöl,
5 Eßlöffel Nachtkerzensamen (und/oder Brennnesselsamen)
1Teelöffel Wildkräutersalz und nach Bedarf lauwarmes Wasser

Das Mehl mit dem Öl, den Samen, Salz und soviel lauwarmes Wasser vermischen, dass ein weicher Strudelteig daraus entsteht. Anschließend den Teig gleich mal eine halbe Stunde rasten lassen.
Danach den Teig hauchdünn ausrollen und mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen. Dann Stücke mit einem Keksausstecher ausstechen und circa 10-12 Minuten bei 200 Grad Celsius backen. (Die Spitzerl sollten nur etwas braun werden.)
Die noch warmen Cracker auf einem Gitterrost erkalten lassen, damit sie nicht weich werden...

...und das Töchterlein, das fleißig beim Ausstechen half, konnte es kaum erwarten bis die Cracker ausgekühlt und schön "crackerig" waren :)

Montag, 5. Oktober 2015

Nussknackerschwammerl :)

Die letzten Tage habe ich fleißig Walnüsse eingesammelt .
Heute Abend zur Jause gibt es dann frisch gebackene Walnuss- Weckerl  mit Butter und Schnittlauch :)
Brotrezept findet ihr HIER .


Und heute habe ich eine kleine Überraschung für euch:
Ich verlose diesen tollen Nussknacker aus Buchenholz:
Mitmachen können alle eingetragenen Leser die hier einen Kommentar hinterlassen!
Wer möchte, darf natürlich das Giveaway-Bild mitnehmen und verlinken :)
(Am Samstag den 24.10 werde ich dann den/die Gewinnerin per Los ziehen.)

Liebe Grüße, Petra

Freitag, 2. Oktober 2015

Friday- Flowerday...

... so heißt die blumige Aktion bei Holunderbluetchen.
Ich schicke heute einen knalligen Herbststrauß mit Astern, Löwenmäulchen und Anemonen zu ihr und wünsche euch ein schönes Wochenende!