Donnerstag, 30. März 2017

Löwenzahn und Löwenkraft

Verlässlich, wie von Zauberhand, beginnt in den nächsten Tagen der Löwenzahn zu blühen. Ganze Wiesen färbt er in ein wunderschönes Gelb und zieht viele Bienen und Insekten an.
 Als Kinder haben wir in unserer Wohnsiedlung am Muttertag immer ein riesiges Herz aus unzähligen Blütenköpfen in die Wiese gelegt. Von den Fenstern der Wohnungen aus konnte man dann das gelbe Herz bestaunen :)

Löwenzahn und Löwenkraft

Und genau dieser wunderbaren Pflanze widmet Marianne Ruoff ein ganzes Buch.
 Frau Ruoff ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Kräutermedizin und Phytotherapie.
Und sie geht dem Löwenzahn gründlich auf die Spur: 
Sie führt aus dem Himalaja durch die Eiszeit bis in unsere heutige schnelllebige Welt.
 Diese Pflanze scheint sich überall dort zu verbreiten, wo er für Tier und Mensch, Leib und Seele, Boden und Umwelt besonders gefordert und segensreich ist. Unzählige Namen trägt diese Pflanze. "Sonnenwirbel", "Pappenstiel", "Pissblume", " Saublume", "Butterblume", "Dotterblume","Hexenmilch", ...
Jeder dieser Volksnamen erschließt eine Verwendungsmöglichkeit oder Heilwirkung, beschreibt sein Äußeres oder andere Charakteristika. Der Löwenzahn hat eine besondere Wirkung auf Leber, Galle, Niere, Blase, Prostata und kann hilftreich bei Infektionskrankheiten und Hautkrankheiten sein.
 In mehreren Ebenen beschreibt Frau Ruoff die Heilkraft des Löwenzahns: Auf emotionaler Ebene, der Spirituellen und aus energetischer Sicht (TCM).

 Natürlich kommt auch die Sonnenkraft in der Küche nicht zu kurz.
 Alles an der Pflanze des Löwenzahns kann gegessen werden. Und der nicht giftige Milchsaft erhält erstaunlich viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
Mit Rezepten wie Blüten- Kringelspaghetti und Löwenzahnwurzel-Eis ( ja, Eis) macht die Autorin Mut sich den Löwenzahn in die Küche zu holen!

Mein Fazit:
Ein kompakt gesammeltes Wissen auf allen Ebenen über eine Pflanze, über die wir nur allzuoft einfach "hinwegmähen"!

 
Löwenzahn und Löwenkraft
Das Porträt einer starken Heilpflanze
Mit vielen Anwendungen und Rezepturen
Marianne Ruoff
ISBN 978-3-03800-960-3

Ein Dankeschön an den AT-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Kommentare:

  1. Was für ein wunderbarer Buchtipp, liebe Petra. Dankeschön dafür. Die Idee ein Herz aus Löwenzahnblüten zu legen, finde ich ganz bezaubernd und wenn alles bestaunt ist, kann man sie auch noch verwerten.. wunderbar! Ich wünsche Dir einen zauberhaften Frühlingstag, Nicole.

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    1. Danke liebe Nicole :) Ja, das Löwenzahnherz aus meiner Kindheit ist mir noch gut in Erinnerung. Und auch Löwenzahn-"Honig" denn ich zuhause mit meinen Eltern manchmal gemacht habe...vorallem die braunen Hände nach dem Pflücken :)
      Liebste Grüße, Petra

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    2. Für Blog-Musik einfach hier: http://scmplayer.co/ klicken. Bedienschiene auswählen, Song über Youtube-Link einfügen und los geht's! Viel Spaß dabei!

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  2. Auch wenn viele den Löwenzahn nicht im Garten haben wollen... er ist doch eine recht schöne und vor allem schmackhafte Pflanze. Ich habe geplant, in diesem Jahr mal Löwenzahnhonig zu machen.
    LG Marie

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    1. In unserem Naturgarten ist er ein gern gesehener Gast. Ich finde seine Blätter und vorallem die Knospen geschmacklich sehr gut! Und Löwenzahnhonig ist sehr lecker :)
      Liebe Grüße und ein wunderschönes sonniges Wochenende, Petra

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  3. Das ist bestimmt ein großartiges Buch. Ich mache jedes Frühjahr eine Löwenzahnkur mit Blättern und Wurzeln als Tee oder im Salat, das ist gut für die Leber und die Niere. Überhaupt gefallen mir Kräuter besser als Pillen.
    Liebe Grüße
    susa

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    1. Das finde ich auch liebe Susa und wer den Löwenzahn schätzt, dem kann ichdieses kompakte Buch nur wärmstens empfehlen.
      Ein sonniges Wochenende,Petra

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  4. Interressant das Buch und was du schreibst und ich probiere viel mit Kräuter zu essen und was sie für bedeutung haben!
    Schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Ich schätze die Kräuter in unserer unmittelbaren Umgebung sehr. Und wenn man es zulässt und den Garten naturnah gestaltet, findet man eine große Vielfalt die man kulinarisch hervorragend verarbeiten kann :)
      Liebe Grüße, Petra

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