Dienstag, 31. März 2015

Glyphosat

Roundup....na klingelts? Ich bin mir sicher für so manchen Landwirt, Hausmeister,...
und vielen Gartenbesitzern ein Begriff. 

Roundup ist ein Unkrautvernichtungsmittel mit dem Hauptwirkstoff Glyphosat.

Glyphosat ist das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel und in Europa das  am weitesten verbreitete Herbizid. Es wird weltweit eingesetzt – in der Landwirtschaft, im Obst- und im Weinbau, in Olivenhainen, im Zierpflanzenbau, in Christbaumplantagen, in Parkanlagen, auf Bahngleisen und natürlich in Gärten.


Glyphosat wirkt systemisch, d.h. aufgenommen über die Blätter gelangt es in alle Bestandteile der Pflanze: in Blätter, Samen und Wurzeln. Es lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Glyphosat-Rückstände halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermitteln.
Glyphosat wird außerdem zusammen mit gentechnisch veränderten Pflanzen ausgebracht: rund 85 Prozent aller Gentech-Pflanzen sind so verändert, dass sie Glyphosat-Anwendungen überstehen, während alle anderen Pflanzen auf dem Acker sterben. Somit wird Glyphosat vor allem in Ländern eingesetzt, die gentechnisch veränderte Pflanzen wie Soja, aber auch herbizidresistenten Mais und Raps anbauen. Die Hauptanbauländer sind Argentinien, Brasilien und Paraguay in Südamerika sowie die USA.
Glyphosat ist außerdem ein Wasserschadstoff. Gelangt es in Bäche, Flüsse und ins Grundwasser, wird er dort zum Problem für Wasserlebewesen.

Als Glyphosat vor rund 40 Jahren als Unkrautvernichtungsmittel auf den Markt kam, wurde ihm weitgehende Unbedenklichkeit für Mensch und Umwelt bescheinigt. Doch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse lassen daran zweifeln. Zum einen geben eine Reihe von Umweltauswirkungen - wie u.a. Schädigung von Mikrorganismen, Würmern und Amphibien - Anlass zur Sorge, zum anderen wächst die Zahl an wissenschaftlichen Publikationen, die Glyphosat eine hormonelle Wirkung attestieren.
Zahlreiche Untersuchungen und epidemiologische Studien weisen auch auf eine fruchtschädigende Wirkung des Herbizids hin. (Die Sicherheit von Glyphosat hätte auf EU-Ebene bereits 2012 neu bewertet werden sollen, aber die Prüfung wurde auf 2015 verschoben.) Weltweit steigen nicht nur die eingesetzen Mengen rasant an, auch die
Anwendungsformen werden immer vielfältiger. So beschränkt sich der Einsatz von Glyphosat schon seit Jahren nicht mehr auf das Spritzen von „Unkräutern“, denn zunehmend wird Glyphosat auch zum Spritzen von Getreide, Mais, und Soja unmittelbar vor der Ernte verwendet, was Pestizidrückstände am Ernteprodukt bedingt.
(Quelle: Global 2000 u. www.bund.net)

 In Österreich gilt seit 1.Oktober 2013 per Gesetz:

• Verbot der Vorerntespritzung (Sikkation), sofern das Erntegut für Lebens- oder Futtermittelzwecke bestimmt ist.
• Verbot des Verkaufs von Pflanzenschutzmitteln im Lebensmitteleinzelhandel bzw. in Form der "Selbsbedienung".
• Beschränkung der Abgabe auf den Fachhandel (z. B. Baumärkte).

Nur mit Pflanzenschutzmittel- Sachkundenachweis!
Diese Maßnahmen sollen die privaten Verwender von Pflanzenschutzmitteln für die Problematik sensibilisieren.
(Quelle:Bauernzeitung.at) 


Ich bin mir ziemlich sicher, dass in einigen Haushalten ( in Garagen, Gartenhütten,...) glyphosathaltige Mitteln noch irgendwo herum stehen.
Es liegt mir sehr am Herzen: Daher appeliere ich die Anwendung von diesen Unkrautvernichtungsmitteln gründlich zu überdenken!....
Liebe Gartenbesitzer: Lasst die Finger davon!!! (und entsorgt fachmännisch die gefundenen Reste)

 Link:


Sonntag, 29. März 2015

Uhrherumdreherei

Na, hat auch keiner vergessen die Uhren um eine Stunde vor zu stellen!?
Meiner Meinung könnten wir ja die ganze "Uhrherumdreherei" bleiben lassen!
Infos über das (manchmal kuriose) Hin- und Her der "Sommerzeit" findet ihr hier: "Klick drauf "

Den Tieren ist es egal, ob Sommer- oder Winterzeit!
Diese Amsel hat sich heute Morgen um Sieben bzw. Acht Uhr ein Bad im Teich genehmigt.


Und (vermutlich) ein Grasfroschpaar hat gestern in der Nacht seinen Nachwuchs (den Froschlaich) in
unseren Teich gelegt. Hoffentlich sind die Nachtfröste nicht mehr so stark, dass das Teichwasser gefrieren lässt....denn Anna ist schon sehr gespannt auf die "wundersame" Verwandlung :)

Ich wünsche euch einen geruhsamen Palmsonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 22. März 2015

Hornveilchen

Wenn ich sie in der Gärtnerei im Frühling sehe, dann kann ich ihnen einfach nicht widerstehen.In zahlreichen Farbvariationen lachen ihre Blüten mich an....welche sollen es heuer sein?
Außerdem ist eine sonnige Zeit im Garten nach einer kurzen und heftigen Darmgrippe (Details erspar´ ich euch!) genau das Richtige!


Während ich die Veilchen in die verschiedenste Gefäße setzte, bekomme ich Besuch von der weißen Nachbarsente und unsere Hühner Besuch vom Nachbarshahn ....hihi, der Hahn stolziert um die ( etwas verwirrten) Hennen herum und denkt sich wohl, dass er der Größte wär :)


Mit dem kleinen Frühlingssträußchen( bestehend aus Tulpen,Wachsblumen und Hornveilchen) verlinke ich mich noch bei Helgas Friday- Flowerday.

Ich wünsche euch noch einen erholsamen Sonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 15. März 2015

Weidennest

Heute Nachmittag habe ich versucht mit einer Astscheibe und Weidenzweige ein Nesterl zu machen.
Das ist mein erster Versuch und ich finde, es sieht gar nicht mal so schlecht aus ;)


Findus fand auch großen Gefallen an den Weidenruten und beobachtete mich interessiert beim Flechten.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Freitag, 13. März 2015

Bienenhaltung nach Warre´

 Ich habe euch ja schon erzählt, dass wir ein Bienenvolk in unserem Garten haben und dass der Sturm vor einiger Zeit eine Beute umgeworfen hat. Damals hatte mein Mann die Befürchtung, dass das Volk stirbt....Seit ein paar Tagen sind die Bienen aber wieder zu beobachten, wie sie emsig umherfliegen.                         
                                     
                                           Kurz erklärt, was es mit der Warre´-Bienenhaltung auf sich hat:
                               

Abbé Emile Warré ( ein französischer Geistlicher) studierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die natürliche Lebensweise der Honigbiene sehr exakt. Über viele Jahre hatte er unzählige Völker in allen damals gängigen Beute-Systemen (Bienenkästen). Seine Erfahrungen hat er schriftlich festgehalten. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme sind bekannt und die damaligen Erkenntnisse auch heute noch hochaktuell.
Mit seiner Erfahrung hat er einen eigenen Bienenstock, die sogenannte Volksbeute, mit eigener Betriebsweise konzipiert. Seine Bienenhaltung ist engstens an der natürlichen Lebensweise der Bienen ausgerichtet und darf als artgerechte, wesensgemässe Bienenhaltung bezeichnet werden. Die Masse der Warré- Magazinbeute und die Warré- Betriebsweise mit reinem Naturwabenbau lassen dem natürlichen Schwarmtrieb freien Lauf! Naturwabenbau ist eine Selbstverständlichkeit. Die Beute muss im normalen Betrieb nie wirklich geöffnet werden. Durch die Vermehrung über den normalen Schwarmtrieb und das Einschlagen des Schwarmes in eine frische und reine Beute, beginnt jedes Jahr wieder ein neuer Zyklus, ohne Parasiten- und Krankheitsübertragungen.
Warrés Buch über Bienenhaltung genügt als umfassende Lektüre über Bienenhaltung und jeder Anfänger versteht auf einfachste Weise, wie Bienen gehalten werden sollten.

Samstag, 7. März 2015

Für meine zwei Lieblingsmänner :)

Eigentlich sollte dieses Wochenende  im Hause Klein ganz toll gefeiert werden, denn schließlich
gibt es einen 40iger und einen 14. zu begrüßen... eigentlich... denn mein Mann muss übers Wochenende arbeiten und der Sohnemann liegt krank im Bett... :(  Ja, so ist dass manchmal!
Aber das Feiern wird nachgeholt...versprochen!
Und Anna und ich haben uns da schon was überlegt :)

                                                    Alles Liebe zum Geburtstag!

                        " Es ist schön zu Leben, weil leben anfangen ist,
                          immer und in jedem Augenblick." (Cesare Pavese)


                                           Einfach schön:  Manches Mal gibt eine Festplatte schon lang vermisste Fotos preis....
                                           ich hab´so eine Freude damit  :)



Donnerstag, 5. März 2015

Das zweite "Leben" eines T-shirts

Vor ein paar Tagen habe ich im Internet eine tolle Upcycling-Idee gefunden, die ich gestern gleich mal ausprobiert hab´:

Man nehme ein ausrangiertes T-shirt (dieses Exemplar stammt von meiner Tochter), wendet es und schneidet es so wie auf der Zeichnung aus. Dann näht man es unten zu. Biegt die Ecken um und näht diese auch ab (so verstärkt man den Taschenboden)...dreht das Ganze um...schuppdiewupp... fertig!
Passend für jede Handtasche, weil man´s toll zusammenlegen kann.
Also ich werde mir bei Gelegenheit noch ein paar T-shirts zum "Upcyclen" raussuchen, denn man kann nie genug Einkaufstaschen haben :)


Verlinkt mit:
http://www.createinaustria.at/   und

   Logo-EiNaB
 einfach. nachhaltig. besser. leben.