Mittwoch, 13. Mai 2015

Über Pusteblumen und Melissenkraut

Bevor nun entgültig der Rasenmäher darüberfährt noch schnell mal pusten...


Ich mag es, wenn in unserer Wiese im Frühling der Löwenzahn blüht..und auch die weißen Pusteblumen die dann ihre Fallschirme in die Welt entsenden....

Im Kräutergarten ist jetzt die Zitronenmelisse gerade recht um sie zu pflücken und daraus Sirup zu machen.
Dafür gebe ich einen großen Strauß Melissenblätter, eine (in Scheiben geschnittene) Biozitrone in vier Liter kaltes Wasser und lasse das ganze zwei Tage stehen (öfters mal umrühren).
Danach seihe ich das Melissenwasser ab und gebe 6 Kilo Zucker und circa 200g Zitronensäure dazu.
Unter ständigem Umrühren löst sich der Zucker und die Säure auf. Danach in Flaschen abfüllen und kalt lagern.

Ich mag den erfrischenden Duft von der Zitronenmelisse sehr und ist in jeder Teemischung deshalb eine schmackhafte Bereicherung und Begleitung.
Die Melisse hat tolle Eigenschaften: Sie wirkt entspannend,beruhigend und krampflösend. Als eine der wenigen Heilpflanzen wirkt sie antiviral.
Deshalb habe ich auch ein kleines Sträußchen in einem Schraubglas mit Olivenöl übergossen um damit einen Ölauszug zu erhalten. Aus diesem werde ich Fieberlasenstifte herstellen (später mehr dazu).



                              Heute habe ich die Namensschildchen im Kräutergarten erneuert.
                        Mein Sohnemann meinte: "Willst du damit die Schnecken abschrecken?" :)


                                                               
                                                                    Liebe Grüße, Petra

Kommentare:

  1. Liebe Petra, da warst du aber wieder ganz fleißig! Die Idee mit den Schneckenhäusern als Namensschilder für den Kräutergarten finde ich total toll! Bin nämlich gerade auf Ideensuche für meine Namensschilder.
    Schönes langes Wochenende
    Conny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Conny, ja bei jedem Auspaziergang wandern ein paar leere Weinbergschneckenhäusel mit nach Hause...die Sammlung ist daher groß :) Die Namensschilder haben nur einen Nachteil: Man muss die Namen alle Jahre nachschreiben, weil sie so ausbleichen.
      Ich wünsch´dir auch ein schönes langes Wochenende :)
      Petra

      Löschen
  2. Ich weiß nicht wie es Dir ergeht, aber wenn ich einen Post lese, formuliere ich oft schon meinen Kommentar dazu. Als ich das erste Schneckenhaus erspähte, dachte ich: "Nein, wie entzückend. Eine soo schöne Idee! So was will ich auch.". Dann las ich was Dein Sohnmann dazu sagte und musste laut lachen. Einbissel was abschreckendes haben sie schon.. grins! Ich musste direkt an die Naturvölker denken, die ihre (und nun sei bitte nicht böse) Schrumpfköpfe in den Urwald hängen.. nix für ungut.. Dein Sohn ist schuld.. kicher!! Indiana Jones lässt grüßen. Ganz liebe Grüße, Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hihi.. nein, ich bin dir nicht böse...ich hab´...grins, haargenau das selbe gedacht :) :) Gefallen tun sie mir trotzdem...und wenn´s ein paar Schnecken (vor allem die Nacktschnecken) abschreckt wäre ich auch nicht beleidigt!
      LG Petra

      Löschen
  3. Liebe Petra,
    ich staune über die große Menge, in der du den Sirup ansetzt - und darüber, dass du ihn gar nicht aufkochst?! Könnte sich da nicht trotz des vielen Zuckers Schimmel bilden?
    Leere Schneckenhäuser zu Kräuterschildern habe ich vor einigen Jahren auch schonmal gemacht. Eine gute Idee, das mal zu wiederholen!
    Herzlicher
    Claudiagruß

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Durch den Zucker und die Zitronensäure hält sich der Saft ganz gut...ohnehin wird er sowieso immer bald aufgebraucht, weil die Großeltern und Freunde auch Flaschen bekommem :)
      LG Petra

      Löschen